Matriarchinnen in Stadtgalerie Waidhofen/Ybbs

Erstellt am 18. Juni 2022 | 12:03
Lesezeit: 2 Min
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Kulturstadträtin Gudrun Schindler-Rainbauer eröffnete die Ausstellung von Maria Haas, zu der Stadtgaleristin Klaudia Stöckl eingeladen und für die Anna Pixner (von links) die Einführung gehalten hatte.
Foto: Lugmayr
Maria Haas präsentiert brillante Fotografien zur spannenden Thematik matriarchaler Gesellschaften.
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Fotoimpressionen aus China, Indien und Indonesien stellt die Foto-Künstlerin Maria Haas seit Freitag in der Waidhofner Stadtgalerie auf Einladung von Galeristin Klaudia Stöckl aus.

Die brillanten und präzise komponierten Bilder verbindet eine inhaltliche Richtschnur: Sie rücken Proponentinnen aus matriarchalen Gesellschaften, in denen Frauen traditionell die Oberhäupter der Familien bilden, aus drei asiatischen Regionen in den Fokus.

Dabei ist es die unerreichte Kunst der Fotografin, die Frauen so abzulichten, dass sie vor dem kulturellen Hintergrund ihrer Dorfgesellschaft natürliche Autorität ausstrahlen. Das gelingt ihr bei betagten Damen genauso wie bei heranwachsenden Matriarchinnen im Mädchenalter.

„Ich interessiere mich sehr für einzigartige Menschen, Kulturen und Gesellschaftsformen. Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass es noch ein paar wenige Gesellschaften mit matriarchalen Strukturen gibt“, sagt Haas. Die Prachtpublikation zu den Bildern mit dem Titel „Matriarchinnen“ hat Haas in Zitaten und 193 Farbfotografien aufgelegt. Der Bildband ist in der Stadtgalerie erhältlich.

Die Ausstellung ist bis 10. Juli an Freitagen von 16 bis 19 Uhr, an Samstagen von 10 bis 13 Uhr und an Sonntagen von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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