Allhartsberg setzt sich für fairen Handel ein. Die Gemeinde Allhartsberg ist nun eine von insgesamt 84 Fairtrade-Gemeinden in NÖ. Das Fairtrade-Siegel wurde im Zuge der Spielplatzeröffnung in Hiesbach übergeben.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 09. September 2017 (05:00)
NOEN
Im Zuge der Spielplatzeröffnung in Hiesbach, bei der auch Hermine Handsteiner, Andrea Fehringer, Leopold Kromoser, die Landjugendleiter Katharina Twertek und Jakob Geiger, Ludwig Stolz, Anita Reichl, Anton Kasser, Ulrike Königsberger-Ludwig, Leopold Teufel, Roland Gruber, Erich Mistelbauer und Barbara Dorninger (hinten, v.l.) anzutreffen waren, erfolgte auch die Ernennung Allhartsbergs zur Fairtrade-Gemeinde.

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Spielplatzes in Hiesbach fand auch die Ernennung der Gemeinde Allhartsberg zur Fairtrade-Gemeinde statt. Bereits Ende 2016 wurde im Gemeinderat beschlossen, ein Zeichen für mehr Verteilungsgerechtigkeit zu setzen. Mit der darauffolgenden Resolution stellte man die Weichen auf „Fairänderung“.

„Wandel im Handel beginnt mit bewussten Kaufentscheidungen jedes einzelnen von uns."

Ein eigener Arbeitskreis wurde gegründet, der gemeinsam überlegt, wie man den Gedanken des fairen Handels für noch mehr Menschen in der Region greifbar machen kann. Bereits 16 Mitglieder beteiligen sich hier aktiv. „Wandel im Handel beginnt mit bewussten Kaufentscheidungen jedes einzelnen von uns. Es ist aber umso erfreulicher, wenn sich Menschen gemeinsam Gedanken darüber machen, wie man unsere Gesellschaft noch solidarischer und fairer gestalten kann“, sagte Hartwig Kirner, Geschäftsführer von Fairtrade Österreich.

Einkaufsführer in Arbeit

In Allhartsberg kann man Fairtrade-Produkte mittlerweile nicht nur im Supermarkt kaufen. Auch der Allhartsberger Hof setzt auf fair gehandelte Waren und bietet neben Kaffee auch Bananen und Schokolade mit dem Fairtrade-Siegel an. Zudem verwenden Organisationen wie die Sportunion Allhartsberg oder die Pfarre Fairtrade-Produkte. Auch am Gemeindeamt kommt mittlerweile nur noch fairer Kaffee und Tee in die Häferl.

Damit der Einsatz in den kommenden Jahren nicht weniger, sondern noch mehr wird, informiert die Gemeindezeitung regelmäßig über den fairen Handel. Zudem wird an einem eigenen Einkaufsführer gearbeitet, der aufzeigen soll, wo es welche Fairtrade-Produkte zu kaufen gibt. Dieser Einsatz wurde nun mit der Überreichung der Urkunde zur Fairtrade-Gemeinde ausgezeichnet.