Ybbsitzer Rudolf Welser zum 5. Mal Ehrendoktor

Erstellt am 05. Juli 2022 | 06:08
Lesezeit: 2 Min
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Irene Welser freut sich mit ihrem Gatten Rudolf Welser über die hohe Auszeichnung der Kapodistrias-Universität Athen.
Foto: juridicum.at
Kapodistrias-Universität Athen verlieh Rudolf Welser in einer feierlichen Zeremonie die Ehrendoktorwürde.
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Die führende Universität Griechenlands, die Nationale und Kapodistrias-Universität Athen, hat dem emeritierten Professor Rudolf Welser in einer feierlichen Zeremonie ihr Ehrendoktorat verliehen.

Für Welser, der 36 Jahre Ordinarius für bürgerliches Recht und Vorstand des Instituts für Zivilrecht der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Wien war, ist dies nach den Ehrendoktoraten von Istanbul, Arad, Budapest und Laibach die fünfte solche Auszeichnung. In ihren Festansprachen hoben Rektor Dimópoulos, Dekan Siciliános und Laudatorin Dimitra Papadopoulou-Klamaris hervor, dass die Athener Universität damit die nationalen und internationalen Verdienste Welsers im Bereich des Zivilrechts und besonders bei der Gründung und der Leitung der Forschungsstelle für Europäische Rechtsentwicklung und Privatrechtsreform würdigt.

Der mit dieser Institution verbundene „Wiener Arbeitskreis“ vereint Rechtsgelehrte und Praktiker aus weiten Teilen Europas, vor allem aus den ehemaligen Ländern der Monarchie, aber auch aus sonstigen Teilen Ost- und Zentraleuropas, zu gemeinsamen Forschungen, Diskussionen und Tagungen. Mit der Verleihung des Ehrendoktorats wurden aber nicht nur die wissenschaftlichen Verdienste Welsers, sondern darüber hinaus die ganz besondere wissenschaftliche Beziehung gewürdigt, die seit vielen Jahrzehnten zwischen der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Athener Universität und der Wiener rechtswissenschaftlichen Fakultät besteht.

Die Zeremonie in Athen war ein Ausdruck der Verbundenheit der beiden Fakultäten, auf die in den Festansprachen von Rektor, Dekan und Laudatorin mehrfach hingewiesen und deren wissenschaftliche Bedeutung ganz besonders hervorgehoben wurde.

Daher wurde es auch von den anwesenden akademischen Funktionären, dem Professorenkollegium und den anderen Festgästen als ein ganz besonderes Zeichen wissenschaftlicher und freundschaftlicher Verbundenheit angesehen, als sich in einer Videoaufnahme die Dekanin der Wiener rechtswissenschaftlichen Fakultät Brigitta Zöchling-Jud in einer besonders herzlich und sympathisch empfundenen Ansprache in die akademische Feier einschaltete. Die Wiener Dekanin dankte für die jahrzehntelange akademische Verbundenheit und wünschte beiden Seiten deren Fortsetzung.

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