Brückensanierung fast abgeschlossen. Land NÖ investiert 670.000 Euro in Sanierung der Hangbrücke an B 121. Von Andreas Kössl

Von Andreas Kössl. Erstellt am 17. Oktober 2019 (04:35)
NÖ Straßendienst
Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer (4.v.l.) besuchte kürzlich die Baustelle – am Bild mit Alexander Seelmann (Bauleiter), Johann Fink (NÖ Straßendienst), Bürgermeister Werner Krammer, Reinhard Käfer (Leiter der Brückenmeisterei Aschbach), Franz Stiedl (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Martin Auer (NÖ Straßendienst), Anton Schweighofer (NÖ Straßendienst) und Daniel Stojinovic (Baufirma) (v.l.).

Zuletzt sorgte die Baustelle an der B 121 zwischen Böhlerwerk und Waidhofen kurz vor der Raifbergbrücke vor allem im Frühverkehr immer wieder für Staus. Damit soll nun bald Schluss sein, denn die Sanierungsarbeiten an der dortigen Hangbrücke stehen kurz vor der Fertigstellung.

Dass dieser Abschnitt der Landesstraße eigentlich ein halbes Brückenbauwerk ist, ist auf den ersten Blick nicht sichtbar. Aufgrund der Hanglage ist der Fahrstreifen Richtung Amstetten jedoch als Brückenobjekt ausgeführt. Dabei handelt es sich um ein siebenfeldriges Stahlbetonplattentragwerk aus dem Jahr 1976 mit einer Stützweite von 140 Metern und einer Länge von 190 Metern.

Mittlerweile war das Objekt schon in die Jahre gekommen. Randbalken und Fahrbahnbelag wiesen ebenso wie das Abdichtungs- und Entwässerungssystem oder die Fahrbahnübergangskonstruktion Schäden auf und entsprachen nicht mehr den heutigen Standards. Am Brückentragwerk wurden zuletzt auch vereinzelt Zeit- und Witterungsschäden sichtbar.

Um eine weitere Verschlechterung des Zustands der Brücke zu vermeiden und einen sicheren Verkehrsfluss auf der Landesstraße zu ermöglichen, hat sich der NÖ Straßendienst dazu entschlossen, das Brückenobjekt einer Generalsanierung zu unterziehen. So wurden die Randbalken und die Brückenausrüstung komplett erneuert und partielle Betoninstandsetzungen an der Tragwerksuntersicht durchgeführt.

Arbeiten dauern noch bis Mitte Oktober

Derzeit sind noch Sanierungsarbeiten an den Randbalken, diverse Betoninstandsetzungen sowie die Montage von Geländer- und Leitschienen am Laufen. Das Brückengeländer wird adaptiert und seitlich an der Gesimseaußenkante montiert, um die bestehende Nutzbreite von 1,50 Metern zu erhalten. Auch Korrosionsschutzmaßnahmen am Geländer und Asphaltierungsarbeiten werden noch durchgeführt.

Mitte Oktober sollen die Arbeiten an der Hangbrücke dann komplett abgeschlossen sein. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 670.000 Euro und werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.