Magnetwerk in Böhlerwerk wird revitalisiert. Neues Zutrittsportal zum Böhlerzentrum errichtet. Büros, Werkstätten und Ausstellungsräume für ungenutzten Trakt angedacht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. September 2020 (06:22)
Anfang 2019 ist Buchbindermeister Walter Gstettenhofer in das einstige Magnetwerk gezogen.
T. Kust

In Böhlerwerk ist man daran, das einstige Magnetwerk im Böhlerzentrum zu revitalisieren, um Handwerkern, Designern und Dienstleistern aus der Region einen Platz zu bieten, wo sie arbeiten und gemeinsame Aktivitäten wie Kurse oder Ausstellungen durchführen können.

Auf rund 1.200 Quadratmetern sollen Ausstellungsflächen, Schauwerkstätten sowie Arbeits- und Bürobereiche entstehen. Während der andere Teil des Böhlerzentrums als Festsaal, für Sportveranstaltungen oder als Vereinslokal schon seit Längerem Verwendung findet, wurde dieser Trakt bisher kaum genutzt.

In einem ersten Schritt wurde nun ein öffentliches Zutrittsportal für das Gebäude errichtet. „Die Revitalisierung der leerstehenden Räume ist ein perfektes Beispiel dafür, wie bisher ungenutzte Flächen zur wirtschaftlichen Belebung der Region beitragen können“, erläutert Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. Leerstehende Betriebsareale würden ein erhebliches Flächenpotenzial für Betriebsansiedlungen darstellen.

Bereits Anfang 2019 ist Buchbindermeister Walter Gstettenhofer mit seinem Betrieb in die Räumlichkeiten des einstigen Magnetwerks eingezogen. „Seine Tätigkeit ist ein Vorgriff auf die Vision, das Magnetwerk als Haus für Handwerker, Designer und Dienstleister zu positionieren“, erklärt Bürgermeister Thomas Raidl. „Dafür ist allerdings ein barrierefreier, öffentlicher und allgemeiner Zugang zum Magnetwerk notwendig.“

Das Projekt wird aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung und dem LEADER-Programm der EU gefördert.