"Biomüll ist ein No-Go beim Strauch- & Grünschnitt". Strauchschnitt- und Grünschnitt-Saison eröffnet. Manuela Zebenholzer ist gda-Obmannstellvertreterin

Von Peter Führer. Erstellt am 31. März 2019 (04:00)
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Die beiden gda-Obmannstellvertreter Karl Huber (links) und Manuela Zebenholzer (rechts) verwiesen gemeinsam mit Obmann Anton Kasser auf die richtige Nutzung der Grün- und Strauchschnittstationen.
Führer

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die neue Obmannstellvertreterin des Gemeinde Dienstleistungsverbandes Amstetten (gda) präsentiert. Diese Funktion bekleidet mittlerweile Manuela Zebenholzer, SP-Bürgermeisterin von Hollenstein. Sie tritt in die Fußstapfen von Alfred Buchberger.

„Ich will Fredi Buchbergers Weg weitergehen“, betonte Zebenholzer, die – wie auch gda-Obmann und VP-Landtagsabgeordneter Anton Kasser – die fachliche Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg lobte.

Die Sammelmenge steigt weiter an

Zebenholzer unterstrich, dass es von großer Bedeutung sei, die Sammelstellen ordnungsgemäß zu verwenden. „Erstens sind die Sammelstellen nur für Privathaushalte und nicht für Unternehmen gedacht. Altholz oder Bäume mit einem Durchmesser von mehr als 15 Zentimetern haben genauso wenig etwas beim Grün- oder Strauchschnitt verloren.

Ein absolutes No-Go ist zudem die Entsorgung von Biomüll auf der Anlage“, betonte die neue Obmannstellvertreterin. Selten aber doch gebe es derartige Ablagerungen. Sie erklärte auch, dass es in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum der Sammelmenge gegeben habe. Das deute darauf hin, dass die Akzeptanz bei der Bevölkerung ansteige.

Gda-Obmann Anton Kasser berichtete, dass im Vorjahr „mehr als 5.900 Tonnen Strauchschnitt und 5.300 Tonnen Grünschnitt“ vom gda gesammelt wurden.

Seit dem 15. März seien nun wieder alle Sammelzentren im Bezirk in Betrieb und die Kooperation mit den Gemeinden funktioniere hervorragend. „Erfreulich ist, dass illegale Ablagerungen immer seltener werden. Sollte allerdings jemand erwischt werden, kann das zur Anzeige führen“, warnte Kasser. „Und auch Verbrennen ist keine Alternative und nicht erlaubt. Besser ist es, das Angebot der Stationen zu nützen“, ergänzte Stellvertreterin Manuela Zebenholzer.