Die Region bleibt zu Hause. Die Menschen im Bezirk Amstetten schränken ihre Mobilität deutlich ein. Bis zu 23 Prozent bleiben mehr zu Hause.

Von Peter Führer. Erstellt am 29. April 2020 (04:34)
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Quelle: www.invenium.io/A1; Foto: eva_blanco/Shutterstock.com; NÖN-Grafik: Bischof

Die Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass in der Region deutlich mehr Menschen zu Hause bleiben. Das zeigt eine Analyse des Unternehmens Invenium. Gemeinsam mit A1 hat man anonymisierte Bewegungsdaten veröffentlicht.

Das Ergebnis: Bis zu 23 Prozent der Menschen blieben mehr daheim. Einen Spitzenwert erhielt die Gemeinde Wallsee-Sindelburg. „Wir haben die Vorgaben sehr ernst genommen. Das sieht man auch an den Zahlen der Coronafälle. Einer war betroffen, ist jetzt aber wieder gesund“, erklärt Bürgermeister Johann Bachinger. Er merke aber, dass sich der Ort in den vergangenen Tagen wieder deutlich belebter zeige.

Eine geringere Mobilität ist zwar auch in Biberbach festzustellen, allerdings fällt diese mit einem Unterschied von vier Prozent deutlich geringer aus. Bürgermeister Fritz Hinterleitner führt das in der ORF-Sendung „Thema“ unter anderem darauf zurück, dass große Arbeitgeber den Betrieb fast ohne Beschränkungen durchgeführt und die Landwirte aufgrund des trockenen Wetters hohe Arbeitsspitzen zu bewältigen hätten.

Im Ybbstal schränkte vor allem die Gemeinde Opponitz ihre Mobilität ein (23 Prozent blieben mehr daheim als am Beginn der Maßnahmen). Am anderen Ende der Skala wartet St. Georgen/Reith mit einer Mobilitätsverringerung von nur drei Prozent auf.