Freude über frühen Landtagswahl-Termin. Wahltermin 28. Jänner überrascht niemanden. Heißer ÖVP-Vorzugsstimmenkampf durch prominente Kandidaten garantiert.

Von Andreas Kössl, Hermann Knapp und Ingrid Vogl. Erstellt am 25. Oktober 2017 (04:00)
NOEN, ZVG
Michaela Hinterholzer, ÖVP

Am Sonntag, 28. Jänner, wird der NÖ Landtag neu gewählt. Überrascht über den frühen Termin zeigt sich im Bezirk Amstetten kaum jemand.

Hinterholzer: "Termin ist vernünftig"

„Der Termin ist vernünftig. Die Menschen haben viele Wahlen hinter sich, wir sollten daher den Wahlkampf möglichst kurz halten. Drei Wochen im Jänner reichen dafür aus“, sind sich die VP-Kandidaten Michaela Hinterholzer und Anton Kasser einig. Auch ÖVP-Bezirksparteiobmann Andreas Hanger begrüßt den frühen Wahltermin. Über die Reihung der ÖVP-Bezirkskandidaten möchte er sich noch nicht äußern. Sie wird beim ÖVP-Parteikonvent am 14. November beschlossen.

Dass Hinterholzer die VP-Liste vor Kasser anführen wird, dürfte aber so gut wie fest stehen. Um die weiteren Plätze gibt es auf jeden Fall Gerangel. Bundesrat Andreas Pum wird wieder um Vorzugsstimmen kämpfen. Auch der Name des Haager Bürgermeisters Lukas Michlmayr wurde bereits genannt. Ebenfalls kandidieren wird der Waidhofner Stadtchef Werner Krammer.

Nicht mehr um ein Landtagsmandat antreten wird St. Georgen/Reiths Bürgermeister Helmut Schagerl. Er musste sich im Kampf um Platz eins auf der SPÖ-Bezirksliste der St. Valentiner Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr geschlagen geben.

Wer für die Freiheitlichen im Bezirk antreten wird, wird erst in zwei Wochen entschieden. Für die Grünen tritt Dominic Hörlezeder aus Amstetten an.