Bildung am Datenhighway

Erstellt am 19. Februar 2016 | 09:41
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Bildung am Datenhighway Waidhofen Ybbs
Foto: NOEN, Kössl
Bandbreiten an Bundesschulen bislang nicht ausreichend. HTL, HAK und BRG wurden von kabelplus an schnelles Glasfasernetz angebunden.
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Schnelles Internet ist auch an den Bildungseinrichtungen ein großes Thema. Anfang Februar konnten nun auf Initiative von Nationalratsabgeordnetem Andreas Hanger (ÖVP) die drei Waidhofner Bundesschulen an den Datenhighway angebunden werden.

Gelungen sei dies durch eine „gemeinsame Kraftanstrengung“, berichtete Hanger am Freitag bei einem Pressegespräch an der HTL. Nachdem man festgestellt habe, dass die Internetverbindungen an den Schulstandorten nicht ausreichend seien, habe man mit der kabelplus AG einen Breitband-Cluster gegründet und so HTL, BRG und HAK an das Glasfasernetz angebunden.

Mit einer Übertragungsrate von insgesamt 130 Mbit können die Schüler und Lehrer an den drei Schulen nun bis zu fünfmal schneller als bisher ins Internet.

„Die Glasfaserinfrastruktur war vorhanden“, berichtete Werner Marka von kabelplus. „Es waren somit nur mehr die Anschlüsse notwendig.“

Auch die Direktoren und Schüler von HTL, BRG und HAK zeigten sich von der Anbindung an den Datenhighway begeistert. „Wir sind seit 2010 mit 8 Megabit pro Sekunde an das Glasfasernetz angeschlossen. Nun können wir zu den gleichen Kosten auf 30 Megabit pro Sekunde erhöhen“, sagte BRG-Direktor Christian Sitz.

Schnelles Internet für Roboterüberwachung

Für ein größeres Datenpaket von 70 Mb/s hat man sich an der HTL entschieden. „Wir haben die meiste Anzahl von Schülern“, so HTL-Direktor Harald Rebhandl. Zudem werde an der Schule in vielen Fächern eine schnelle Internetverbindung benötigt.

Das zeigten dann auch zwei HTL-Diplomarbeitsprojekte: Ein in Kooperation mit der TU Wien und dem Josephinum Wieselburg entwickelter Feldroboter, der autonom Unkraut erkennt und entfernt, und ein an der HTL entwickeltes System für den autonomen Betrieb eines Roboters zur „Nano_Trench“-Glasfaserverlegung der Firma Pichler. Beide Roboter konnten via Livestream am Bildschirm bei der Arbeit überwacht werden.
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