Schülerinnen der LFS Unterleiten malten ihre Gefühle. Schülerinnen der Landwirtschaftlichen Fachschule Unterleiten hielten im Fach Gestaltungslehre ihre Gedanken und Emotionen zur Corona-Pandemie in Bildern fest.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2021 (04:39)
Lena Elke Alteneders „Bild mit Glas haltender Dame“ erzählt vom Verlust der gewohnten Normalität und vom neuen Alltag, der das Homeoffice brachte und die Sehnsucht, sich wieder mit Freunden treffen zu können.
LFS Unterleiten

Einen Auftrag, dessen Thema nicht näher am Puls der Zeit sein könnte, erhielten die Schülerinnen des dritten Jahrgangs der Landwirtschaftlichen Fachschule Unterleiten kürzlich im Fach Gestaltungslehre. Lehrerin Theresia Fleischanderl forderte die Mädchen auf, ein Bild zu malen und darin die eigenen Gedanken und Gefühle am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien mit Farben auszudrücken.

Zielsetzung der Aufgabe war es zum einen, sich im Rahmen der Farbenlehre mit der Wirkung der Farben zu befassen. Damit einher ging aber auch der Auftrag, das eigene Bild nach Fertigstellung mit einer Interpretation zu versehen.

Die Pädagogin verknüpfte damit zwei Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen: jenem der Gestaltungslehre und jenem der Kunst und Kultur. Entstanden sind daraus sehr persönliche, berührende Bilder, welche die Gefühle, Ängste und Sorgen, die Hochs und Tiefs der Jugendlichen in Corona-Zeiten zum Ausdruck bringen.

„Corona hat uns in jeder Form eingeschränkt“

Eines dieser Werke, das „Bild mit Glas haltender Dame“, hat Lena Elke Alteneder gemalt. Die Künstlerin schreibt dazu: „Als ich dieses Bild gezeichnet habe, dachte ich, dass uns Corona in jeglicher Form sehr eingeschränkt hat. Wir haben darauf verzichten müssen, uns mit Freunden zu treffen, entspannte Abende beim Ausgehen zu verbringen, und auch das kleine Stückchen Normalität, das wir gewohnt waren, mussten wir entbehren. Von so ziemlich einem Tag auf den anderen war alles anders. Homeoffice ist jetzt irgendwie zum Alltag geworden, nicht in die Schule zu dürfen, wobei ich den sozialen Kontakt besonders vermisse und vor allem die Maske zum ständigen Begleiter wird.“