Drei Opponitzer wieder gesund. Opponitzer, die an Covid-19 erkrankt waren, sind genesen. Sechs Erkrankte in Sonntagberg, Fälle in Ybbsitz und Allhartsberg.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. April 2020 (05:12)
Symbolbild
Marijan Murat/dpa

Eine gute Nachricht gibt es aus Opponitz: Die drei Personen, die in der kleinen Ybbstalgemeinde an Covid-19 erkrankt waren, sind wieder gesund. Neue Erkrankungen gibt es in der Gemeinde derzeit nicht. Bürgermeister Johann Lueger zeigt sich erleichtert.

„Es freut mich, dass die drei Personen wieder gesund sind“, sagt der Ortschef. „Sie haben wirklich alles richtig gemacht, sich sofort gemeldet und in häusliche Quarantäne begeben.“ Im Dorf ist es derzeit äußerst ruhig. „Ich bin aber sehr froh, dass die Versorgung und der Zusammenhalt in unserer Gemeinde so gut funktionieren“, sagt Lueger.

Weniger gute Nachrichten gibt es aus Sonntagberg zu vermelden. Hier gab es mit Montag bereits sechs bestätigte Covid-19-Fälle. Die ersten drei Fälle gab Bürgermeister Thomas Raidl am Mittwochnachmittag via Facebook bekannt. Der Ortschef geht davon aus, dass die Zahl der Erkrankungen nun sukzessive steige. „Ich wünsche den erkrankten Personen gute und vor allem rasche Genesung“, sagt Raidl. An die Bevölkerung appelliert er, alle Empfehlungen und Verordnungen einzuhalten. Das Gemeindeleben läuft auch hier derzeit auf Notbetrieb.

Jeweils ein Erkrankter in Ybbsitz und Allhartsberg

Bei einem bestätigten Coronavirus-Fall hielt man am Montag in Ybbsitz. Bürgermeister Gerhard Lueger wurde über das Auftreten des Virus in seiner Gemeinde am Donnerstag der Vorwoche informiert. Mehr Infos bekam der Ortschef von der Bezirkshauptmannschaft nicht, auch nicht, ob weiteren Gemeindebürgern im Zusammenhang mit der einen Coronavirus-Erkrankung Quarantäne verordnet wurde. Wie der NÖN zu Ohren kam, dürfte sich der Erkrankte derzeit im Landesklinikum St. Pölten befinden. Auch in Allhartsberg verzeichnet man derzeit einen bestätigten Fall.

Noch keine Infektionen mit dem Coronavirus gab es am Montag in Kematen, St. Georgen/Reith und Hollenstein. Die Einkaufshilfe, die in Hollenstein von der Gemeinde angeboten wird, werde derzeit vereinzelt angenommen berichtet Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer. „Die Versorgung im Familienverbund oder durch Nachbarn funktioniert bei uns zum Glück sehr gut.“ Die meisten Leute würden sich an die Beschränkungen halten, so die Ortschefin. Vor allem an ihre älteren Mitbürger appelliert sie aber, die Sache ernst zu nehmen.

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