Ybbstalgemeinden bieten Hilfsdienste an. Verschiedene Initiativen greifen älteren Menschen bei Besorgungen unter die Arme.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 25. März 2020 (04:34)
Symbolbild
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In allen Ybbstalgemeinden gibt es aufgrund der Coronakrise mittlerweile Hilfsdienste, um ältere Personen oder Personen mit Vorerkrankungen bei der Besorgung von Lebensmitteln oder Medikamenten zu unterstützen.

In Sonntagberg hat die Gemeinde einen Hilfsservice ins Leben gerufen. Rund 20 Personen hätten sich mittlerweile dafür gemeldet, erzählt Bürgermeister Thomas Raidl. „Die Nachbarschaftshilfe funktioniert erfreulicherweise sehr gut. Unsere Nahversorger bieten aber auch Zustelldienste an.“ Auch der FC Sonntagberg hat einen Hilfsdienst eingerichtet.

In Allhartsberg haben Bürgermeister Anton Kasser und Sozialgemeinderätin Barbara Dorninger einen Bring- und Hilfsdienst eingerichtet. „Zurzeit funktioniert die Versorgung noch im Familienverband“, sagt der Ortschef. „Wir sind aber gerüstet. Sogar wenn in der Landwirtschaft jemand ausfällt, haben wir jemanden, der einspringen kann.“

Hilfsdienste wurden auch in St. Georgen/Reith, Opponitz, Hollenstein und Kematen eingerichtet, freiwillige Helfer sind in den beiden Letztgenannten noch herzlich willkommen. Die Gemeinde Ybbsitz hat sich mit dem Spar-Markt Prauchner zusammengetan. Dort kann man Lebensmittel telefonisch bestellen. Die Hauszustellung übernimmt die Gemeinde. Bei Medikamenten kann man sich direkt an die Gemeinde wenden.