Wandern: Zehn Almen, ein Folder. Die Eisenstraße-Almen präsentierten bei der Almmesse in Göstling die bereits zweite Auflage ihres Wanderfolders. Auch neue, einheitliche Almen-Shirts wurden angefertigt.

Erstellt am 31. Juli 2017 (09:16)
Clemens Blamauer, Berthold Schrefel, Josef Jagersberger, Rudolf Prosini (vorne, v.l.), Gerhard Schaupp, Klaus Hirner, Bürgermeister Friedrich Fahrnberger, Anton Krenn, Josef Schnabel, Franz Kupfer, Maria Bucher und Alois Aigelsreiter (hinten, v.l.) präsentierten den neuen Wanderfolder sowie die Shirts der Eisenstraße-Almen.
NOEN, www.eisenstrasse.info

Bereits in zweiter Auflage erscheint der Wanderfolder der zehn Eisenstraße-Almen. Bei der Almmesse auf der Schwarzalm in Göstling stellte Eisenstraße-Almen-Sprecher Berthold Schrefel am vergangenen Sonntag das neue Druckwerk gemeinsam mit seinen Kollegen vor. „Die erste Auflage, die wir zur NÖ Landesausstellung 2015 in großer Stückzahl produziert haben, war schnell vergriffen. Daher haben wir alle Informationen aktualisiert. Mit der Feldwiesalm kam auch ein neuer Standort zu unserer Kooperation hinzu“, berichtete Schrefel.

Seit dem Jahr 2008 treten die Almen in der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich unter dem gemeinsamen Dach der Eisenstraße-Almen auf. Die Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Lebensraum Alm den Gästen und Wanderern näherzubringen. Damit Haltersleute und Almbauern künftig einheitlich auftreten, haben die innovativen Almen-Verantwortlichen eigene Leiberl anfertigen lassen, die sie bei der Almmesse erstmals präsentierten.

Clemens Blamauer, neuer Obmann der Weidegenossenschaft Lassingalpe-Hochreit, konnte bei der Almmesse zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Göstlings Bürgermeister Fritz Fahrnberger sowie die Bezirksbauernkammer-Obleute Anton Krenn (Scheibbs) und Klaus Hirner (Waidhofen).

Wanderwege und Almhütten eingezeichnet

Der Eisenstraße-Almen-Wanderfolder umfasst 24 Seiten und stellt auf je einer Doppelseite die einzelnen Almen vor, die vom Hochkogel in Randegg über St. Anton/Jeßnitz und Gaming bis nach Lunz am See, Göstling und Hollenstein reichen.

In der Broschüre sind Wanderwege und Almhütten eingezeichnet, auch der Naturpark Ötscher-Tormäuer und das ÖTSCHER:REICH werden vorgestellt.

Die NÖ Versicherung und die Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel, die Tourismusvereine Göstling-Hochkar und Lackenhof, Mostviertel Tourismus sowie die Bergbahnen Ötscher und Hochkar unterstützten das Projekt.