Revolution in Slackline-Welt. Jonathan Reisinger und Daniel Höllerer setzten sich in Brüssel beim Technikbewerb gegen Konkurrenz aus aller Welt durch.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 29. September 2016 (05:41)
Lugmayr
Direktor Harald Rebhandl, Abteilungsvorstand Klaus Riedler und Pä- dagoge Christian Benatzky (stehend, v.l.) sind stolz auf Daniel Höllerer und Jonathan Reisinger (kniend, v.l.).

Einen beachtlichen Erfolg konnten zwei Schüler der HTL Waidhofen beim „28. EU-Contest for Young Scientists“ (EUCYS) in Brüssel erzielen. Mit ihrem „Slackline Tensioning System“ holten die beiden Automatisierungstechniker Daniel Höllerer aus Waidhofen und Jonathan Reisinger aus Ybbsitz bereits im Mai dieses Jahres bei „Jugend Innovativ“, dem größten österreichischen Schulwettbewerb, den Bundessieg in der Königsdisziplin „Engineering“.

In Belgien traten sie am Montag der Vorwoche nun mit ihrer Innovation als eines von nur zwei österreichischen Teams gegen 140 Nachwuchsforscher aus 38 Ländern, darunter Korea, Russland und die USA, an und konnten die Jury überzeugen. Sie erhielten als Special Donated Prize einen zweitägigen Aufenthalt im Joint Research Centre (JRC) Institute in Ispra, Italien.

Mit ihrem „Slackline Tensioning System“ entwickelten die beiden HTL-Schüler eine neuartige Spannvorrichtung für Slacklines. Mit ihrem System kann die Slackline mittels Motor gespannt werden. Ein Mikrocontroller sorgt für die automatische Regelung. So wird der Spannvorgang vereinfacht und die Vergleichbarkeit bei Wettbewerben gewährleistet.