Kapitaler Huchenfang an der Ybbs. Über ein kräftiges „Petri Heil“ kann sich Johann Köllner freuen. Dem begeisterten Hobby-Fliegenfischer ging am Wochenende an der Ybbs ein besonders schönes Huchen-Exemplar ins Netz.

Erstellt am 16. Januar 2018 (16:17)
Johann Köllner entlässt den 100 cm langen Huchen wieder zurück in die Ybbs.
 
privat

„Ich hatte das Glück einen 1 Meter langen Huchen mit der Fliege zu fangen“ freut sich der stolze Angler, der den herrlichen Fisch schließlich wieder in die Ybbs entließ.

Betreut wird das Gebiet von den EVN Ybbsfreunden. Erst im letzten Sommer wurden in dem fast sieben Kilometer langen Fischereirevier bei Amstetten 300 Huchen eingesetzt. Der Großteil der Fische zählt mit circa 12 Zentimeter jedoch zur kleinen Größenklasse.

Johann Köllner entlässt den 100 cm langen Huchen wieder zurück in die Ybbs.
 
privat

„Die gewählten Größen hängen mit unserem Bewirtschaftungskonzept zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf kleinen Fischen, weil diese sich besser an das Gewässer anpassen“, erzählt Ybbsfreund und EVN Mitarbeiter Christoph Friesenengger. In der Vergangenheit wurde bereits eine größere Anzahl an Forellen, Äschen und Nasen in dem Revier ausgesetzt. „Auch die Huchen-Population soll weiter gestärkt werden, schließlich ist er ein in der Ybbs beheimateter Fisch“, so Friesenegger. Ein Prachtexemplar wie dieses bekommt aber selbst der Experten nicht allzu oft zu Gesicht.