NÖ-Premiere von „Märzengrund“ im Waidhofner Schlosshof

Erstellt am 17. August 2022 | 03:17
Lesezeit: 3 Min
„Märzengrund“ begeisterte über 300 Besucher. Regisseur Adrian Goiginger erzählte über die Entstehung des Films.
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Mehr als 300 Besucher fanden sich am Dienstag der Vorwoche im Schlosshof von Schloss Rothschild in Waidhofen ein, um auf Einladung des Vereins Filmzuckerl der NÖ-Premiere des österreichischen Films „Märzengrund“ beizuwohnen.

Der Salzburger Regisseur Adrian Goiginger, der mit seinem mehrfach preisgekrönten Spielfilm-Debüt „Die beste aller Welten“ 2017 erstmals von sich reden machte, erzählt darin nach einem Theaterstück von Felix Mitterer die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der sich im Tirol der späten 60er-Jahre von den Zwängen der bäuerlichen Gesellschaft befreit und für ein radikales Leben im Einklang mit der Natur entscheidet.

Regisseur Goiginger reiste zur Filmvorführung nach Waidhofen an, um dem Publikum im Anschluss im Gespräch mit Filmzuckerl-Obmann An dreas Kössl von der Arbeit an „Märzengrund“ zu berichten. Er führte aus, wie er mit dem Stoff in Berührung kam, was ihn sofort daran gereizt hatte und wie sich die Recherche vor Ort im Zillertal gestaltete. Goiginger erzählte auch von den Dreharbeiten auf 2.500 Meter Seehöhe, die zu allen vier Jahreszeiten stattfanden, der Zusammenarbeit mit Mitterer, der am Drehbuch mitgeschrieben hatte, und der Arbeit mit seinem grandiosen Schauspieler-Ensemble, allen voran Nachwuchstalent Jakob Mader, Johannes Krisch und Verena Altenberger. Des Weiteren gab der Salzburger Regisseur einen Ausblick auf seinen neuen Film „Der Fuchs“, der nächstes Jahr in die Kinos kommen soll.

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