Waidhofen: Schanigärten im Winter als Corona-Milderung. Stadt erlässt Waidhofner Gastronomen 2020 Gebrauchsabgabe für Gastgärten. Winter-Schanigärten in Innenstadt sollen Auswirkungen der Corona-Pandemie abmildern.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 29. Oktober 2020 (05:44)
Karl Holubovsky, Margit Watzinger (Stadtmarketing), Franz Stressler und Michaela Zehetner (Gasthaus Schwarzer Bär), Gudrun und Birgit Pendelmayr (sisters Café.Bar), Corinna Schaumberger (Windhager Wirt) und Stadtrat Peter Engelbrechtsmüller (von links) laden in die Winter-Schanigärten der Stadt ein.
Magistrat

Die Coronakrise setzt auch der Waidhofner Gas tronomie zu. Um die Auswirkungen der Pandemie etwas abzumildern, hat die Stadt die Schanigarten-Gebrauchsabgabe für 2020 erlassen. Zudem haben Waidhofens Gastrobetriebe heuer die Möglichkeit, einen Winter-Schanigarten vor ihren Geschäftslokalen zu betreiben. Die rechtliche Möglichkeit dafür wurde in der letzten Gemeinderatssitzung geschaffen.

„Wir wollen unsere Gastronomiebetriebe mit aller Kraft unterstützen“, begründet Bürgermeister Werner Krammer diese Maßnahme. „Mir ist bewusst, dass diese Situation für Unternehmer schnell existenzbedrohend werden kann. Unsere Wirte und Kaffeehäuser sind wichtige Frequenzbringer für die Innenstadt, auf die wir keineswegs verzichten können. Ich sehe es als unsere Aufgabe, hier bestmöglich unter die Arme zu greifen.“

Den Gastrobetrieben ist es gestattet, in ihren Winter-Schanigärten Heizstrahler, die ohne fossile Brennstoffe betrieben werden, einzusetzen. „Wie vieles in diesem Jahr ist auch diese Situation neu und anders, aber ich bin mir sicher, das Konzept wird bei den Gästen gut ankommen“, blickt Innenstadtkoordinator Johann Stixenberger optimistisch in die Zukunft. Die Winter-Schanigärten sollen auch an den vier Advent wochen enden, wenn die gesamte Waidhofner Innenstadt im Rahmen von „Advent findet Stadt“ zum Adventmarkt wird, das Angebot ergänzen.