50+1: Jubiläum von Pfadfindergruppe Kematen-Gleiß nachgeholt

Erstellt am 25. September 2022 | 06:17
Lesezeit: 3 Min
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Auch Landtagsabgeordneter Anton Kasser (hinten, Mitte) besuchte am Sonntag den Pfadfinder-Frühschoppen, am Bild mit Obfrau Sonja Pöchhacker (links), Obfrau-Stellvertreter Michael Müller (3. von rechts) und den Kindern, die Palatschinken auf einem selbst gebauten Ofen machten.
Foto: Pfadfinder Kematen-Gleiß
Die Pfadfindergruppe Kematen-Gleiß beging mit einem Jahr Verspätung ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum.
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Kaum zu übersehen war das große Tor aus Holzstämmen, das am vorvergangenen Wochenende direkt an der B121 in Gleiß den Eingang zum Festgelände für das 50-jährige Bestandsjubiläum der Pfadfindergruppe Kematen-Gleiß markierte. Eigentlich sollte dieses Jubiläum schon letztes Jahr gefeiert werden, wegen Corona wurde heuer nachgefeiert.

Am Samstagabend waren alle aktuellen und ehemaligen ehrenamtlichen Mitglieder zu einem Festakt geladen. Obfrau Sonja Pöchhacker bedankte sich bei allen ehemaligen Mitgliedern für das Engagement, mit dem sie den Verein zu dem gemacht haben, was er heute ist: „Ohne die Vision der Gründungsmitglieder und die vielen ehrenamtlichen Stunden, die seitdem geleistet wurden, gäbe es diese Gemeinschaft und unser wunderbares Pfadfinderheim nicht.“

1971 von Lettner und Kühhas gegründet

Die Pfadfindergruppe Kematen-Gleiß wurde 1971 von einer Gruppe um Joe Lettner und Josef Kühhas gegründet, um eine langfristige, unparteiische und überkonfessionelle Jugendbewegung in der Region zu etablieren. Die Gruppe entwickelte sich rasch zu einem fixen Bestandteil der Gesellschaft in Sonntagberg.

Die Pfadfinder setzen sich für ihre Mitmenschen, die Gemeinschaft und die Umwelt ein. Ziel der Jugendarbeit ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft zu begleiten. In den wöchentlichen Heimstunden, auf den Sommerlagern, beim jährlichen Sonnenwendfeuer in Windberg oder dem Pfadfinderball zeigen sie regelmäßig, was in ihnen steckt.

Auch Sonntagbergs Bürgermeister Tomas Raidl richtete dankende Worte an die Festgäste: „Ich bin sehr stolz da rauf, eine so aktive Pfadfindergruppe in der Gemeinde zu haben und möchte mich für die wertvolle Jugendarbeit, die sie leisten, bedanken!“ Am Sonntag wurde mit einem Frühschoppen gefeiert. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder trotzten dem Regenwetter am Wochenende und begeisterten mit einem kleinen Schaulager, in dem die Jugendlichen frische Palatschinken auftischten. Im großen Festzelt wurde bis zum späten Nachmittag ausgelassen gefeiert.

Für Interessierte empfiehlt sich ein Blick auf die Website pfadfinder-kematengleiss.at . Kinder und Jugendliche können bei den wöchentlichen Heimstunden auch ohne Voranmeldung hineinschnuppern.

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