Rochade bei der ÖVP in Hollenstein. Buder zieht sich aus Lokalpolitik zurück. Jagersberger übernimmt Mandat.

Von Markus Huebmer. Erstellt am 26. Oktober 2020 (05:37)
Friedrich Buder war seit 2015 im Gemeinderat aktiv und zieht sich nun aus der Politik zurück.
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Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung konnte Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer die Mandatare erstmals im neuen Sitzungssaal des generalsanierten Rathauses begrüßen.

Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch der Mandatsverzicht von Gemeinderat Friedrich Buder. Der VP-Mandatar hatte bereits Ende September seinen Rückzug aus der Gemeindepolitik bekannt gegeben. Der gebürtige Göstlinger war von 2015 bis 2020 als Umweltgemeinderat und ÖVP-Fraktionsobmann in Hollenstein aktiv. Zuletzt war er Mitglied des Finanzausschusses. Zum Rückzug aus der Lokalpolitik bewogen Buder persönliche Gründe, heißt es vonseiten der Volkspartei Hollenstein. Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (SPÖ) nahm mit Bedauern Buders Entscheidung zur Kenntnis und bedankte sich für „die langjährige kompetente und verlässliche Zusammenarbeit“.

Statt Buder wird nun Bernhard Jagersberger als neuer VP-Mandatar in den Gemeinderat einziehen.
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Seit der Vorwoche steht nun fest, wer den freien VP-Sitz besetzen wird. „Bernhard Jagersberger ist aufgrund des Vorzugsstimmenergebnisses bei der letzten Gemeinderatswahl der nächstgereihte Kandidat auf der ÖVP-Liste“, sagte der geschäftsführende Gemeinderat Martin Helm (ÖVP).

Bernhard Jagersberger war bereits in der letzten Periode als Mandatar vertreten. Der hauptberufliche Förster möchte sich insbesondere für die Bereiche Umwelt, Land- und Forstwirtschaft und Kultur einsetzen. „Die Interessen der unterschiedlichen Naturraumnutzer gilt es in einer aufstrebenden Tourismusregion unter einen Hut zu bringen“, betonte Jagersberger. „In einer so herausfordernden Zeit will sich die Volkspartei Hollenstein nicht nur personell, sondern auch thematisch neu aufstellen. Von der gewissenhaften politischen Arbeit der ÖVP-Mandatare kann sich die Bevölkerung bei den öffentlichen Gemeinderatssitzungen ein Bild machen“, sagte Martin Helm.