Drei Parteien in Opponitz am Start. Wohnraum und Arbeitsplätze sind die zentralen Anliegen von ÖVP, SPÖ und FPÖ.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 23. Januar 2020 (20:54)
Von links: Bürgermeister Johann Lueger, FPÖ-Gemeinderat Alexander Schnabel und Daniela Krammer (SPÖ)
Kössl, Kössl, SPÖ

Drei Parteien treten am Sonntag in Opponitz zur Wahl an. Zehn Mandate hält derzeit die ÖVP-Liste „WIR für Opponitz“ von Bürgermeister Johann Lueger. Mit 17 Kandidaten geht man an den Start, wobei alle zehn aktiven Gemeinderäte wieder dabei sind. Wer aber letztendlich in den Gemeinderat einzieht, darüber sollen vom Bürgermeister abwärts die Vorzugsstimmen entscheiden.

Als zentrale Vorhaben in den nächsten fünf Jahren hat die Liste WIR die Schaffung von Wohnraum und Arbeitsplätzen, den Glasfaserausbau in der ländlichen Region sowie den Hochwasserschutz im Ortskern am Plan. Auch die Trinkwasserversorgung soll abgesichert werden. „Unser Ziel ist es, die zehn Mandate und damit die Zweidrittelmehrheit zu halten“, sagt Ortschef Lueger.

SPÖ möchte Ruder nun wieder herumreißen

2015 konnte die ÖVP-Liste zwei Mandate zulegen, während die SPÖ vier Mandate abgeben musste. Mit einer neuen Spitzenkandidatin und einem fünfköpfigen Team möchte man das Ruder nun wieder herumreißen. „Wir würden uns freuen, wenn wir ein bis zwei Mandate dazugewinnen würden“, sagt Listenerste Daniela Krammer.

Ganz oben auf der Agenda der SPÖ Opponitz steht leistbares Wohnen und die Schaffung von Arbeitsplätzen, um so die Abwanderung aus dem Ort zu stoppen. SPÖ-Obmann Walter Maurer geht erst auf Listenplatz zwei ins Rennen. Nicht mehr dabei ist SP-Mandatar Karl Hagauer.

Auf Anhieb zwei Mandate schaffte die FPÖ Opponitz bei ihrem ersten Antreten vor fünf Jahren. Besetzen konnte sie allerdings nur ein Mandat, weil Spitzenkandidat Alexander Schnabel damals alleine ins Rennen ging. Das ist jetzt anders.

Der FPÖ-Regionalreferent tritt an der Spitze eines vierköpfigen Teams an. „Neben Rot und Schwarz ist es wichtig, eine dritte Kraft wählen zu können“, meint Schnabel. Um der Abwanderung entgegenzuwirken, möchten die Freiheitlichen an der geplanten Betriebsansiedelung sowie an geplanten Wohnbauprojekten im Ort mitarbeiten. „Ziel ist es, die zwei Mandate zu halten“, sagt Schnabel. „Wunschziel wäre ein drittes Mandat dazu.“