ÖVP Waidhofen/Ybbs: 16 Neue unter den ersten 30

Erstellt am 21. Januar 2022 | 06:33
Lesezeit: 4 Min
Die WVP setzt bei der Gemeinderatswahl wieder auf ein Vorzugsstimmenmodell. Stadtchef Krammer führt 80 Kandidaten an. Viele neue Gesichter im Team.
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80 Kandidatinnen und Kandidaten führt Bürgermeister Werner Krammer am 30. Jänner an der Spitze der Waidhofner Volkspartei in die Wahl. Darunter finden sich auch zahlreiche neue Gesichter, wie Geschichte- und Geografie-Student Matthias Kohlbauer (23), der sich beim Roten Kreuz, im Pfarrgemeinderat und bei der Studentenverbindung Norika engagiert, oder Biologin Gudrun Schindler-Rainbauer, die für das Waidhofner KinderUNIversum verantwortlich zeichnet. Beide wurden beim Corona-bedingt sehr reduzierten Wahlauftakt der WVP am Montag der Vorwoche bereits vorgestellt. Die NÖN berichtete.

Weiters neu unter den ersten 30 Kandidaten – das sind jene, die für ein WVP-Mandat aktiv um Vorzugsstimmen werben und eigene Kandidatenfolder haben – befinden sich Baumeister Christian Hirtenlehner (30), die Atschreither Ortsbäuerin Sabine Pichler (35), Bauhofmitarbeiter und Feuerwehrmann Gerhard Schippany (50), aus Wirts, Projektmanagerin Julia Winkler (28) und Karl Holubovsky (38), der neben seinem Job als Lead Buyer bei Bene mit seiner Frau das Modegeschäft Arcada am Unteren Stadtplatz führt und sich auch im Waidhofner Stadtmarketing einbringt. „Als Innenstadt-Unternehmer und Vater von drei Kindern trete ich für ein dynamisches, zukunftsgewandtes Waidhofen ein“, sagt Holubovsky. Es gehe darum, die besten Ideen für die Stadt zu entwickeln und umzusetzen.

Bereits 2017 auf der Kandidatenliste der WVP standen Trauerbegleiter Michael Recinsky (25) und JVP-Obfrau Julia Kettner (24). Kettner möchte den jungen Menschen in Waidhofen eine Stimme geben und sich für leistbaren Wohnraum einsetzen.

Ortsteile im WVP-Team stark vertreten

Aus St. Georgen/Klaus neu im Team sind Landwirtin Christina Enöckl (31), Vermögensberater und Kapellmeister-Stellvertreter Matthias Steinbichler (30) und Projektleiter und Imker Lukas Hintsteiner (33), der ebenso bei der Trachtenmusikkapelle des Ortes aktiv ist. „Gesellschaft lebt von Beteiligung – vor allem in den Gemeinden. Deshalb engagiere ich mich seit Langem im Vereinsleben und deshalb kandidiere ich jetzt im Bürgermeister-Team für den Gemeinderat“, sagt er.

Aus Windhag sind Buchhalterin Lisa Fuchsluger (20), die sich beim örtlichen Musikverein und der Landjugend einbringt, und Landwirtschaftskammer-Beraterin Julia Wagner (24) vom Biohof Ebenbauer, die in der Volkstanzgruppe des Ortes aktiv ist, mit dabei. Als Landjugendreferentin ist die junge Windhagerin für das Mostviertel zuständig. „Mir ist wichtig, den ländlichen Raum zu stärken und als attraktiven Lebensraum für die Jugend und für Familien zu gestalten“, hält Wagner fest. Aus Konradsheim stellt sich der Obmann des dortigen Seniorenbundes Gottfried Kern (67) erstmals der Wahl.

Nach einer Periode Pause wieder mit dabei ist Siegfried Hampölz (81). 38 Jahre lang – von 1974 bis 2002 und von 2007 bis 2017 – war der Teilbezirksobmann des Seniorenbundes Waidhofen bereits für die ÖVP im Gemeinderat vertreten. Von 1977 bis 2002 hatte er einen Sitz im Stadtsenat inne.

Wieder mit dabei sind Vizebürgermeister Mario Wührer sowie die Stadträte Peter Engelbrechtsmüller (62), Franz Sommer (59) und Anton Schörghofer (50). Von den aktiven Gemeinderäten gehen Landwirt Leopold Brenn (38) aus Konradsheim, Polizist Heinz Dötzl (50), [a:bua]-Preisträgerin und Jugendgemeinderätin Silvia Hraby (29), der St. Leonharder Gerhard Krenn (68), HTL-Schulwart Christian Pechhacker (49), Psychologin und spür.sinn-Leiterin Judith Riegler (51), Europagemeinderätin Julia Sattler (31), Busfahrer Gjavit Shabanaj (53) sowie Baumeister Leopold Stockinger (50) wieder ins Rennen.

Nur mehr unter den weiteren 50 Kandidaten tritt der ehemalige Finanzstadtrat Peter Pfannenstill an.

Darüber, wer es von den WVP-Kandidaten schließlich in den Gemeinderat schafft, entscheiden die Vorzugsstimmen.

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