Raifberg ist schwarz. WVP holt in allen Sprengeln die Mehrheit. SPÖ verliert traditionell rotes Raifberg. Liste FUFU ist drittstärkste Kraft.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. Februar 2017 (05:00)
Hochpöchler
Bürgermeister Werner Krammer hatte bei der Präsentation des Wahlergebnisses gut lachen: Seine WVP holte eine satte absolute Mehrheit.

Mit einem Dank an alle Bürger, die am Sonntag trotz des traumhaften Winterwetters den Weg zu den Urnen gefunden hatten, eröffnete Bürgermeister Werner Krammer als Leiter der Stadtwahlbehörde am Sonntag die Präsentation des Wahlergebnisses im Waidhofner Rathaus.

Aber auch an den politischen Mitbewerb ging der Dank des Stadtchefs für einen „über weite Strecken sehr sachlichen und fair abgelaufenen Wahlkampf“. Gerade in einer Zeit der Politikverdrossenheit sei dies sehr wichtig, so der Stadtchef.

Topergebnisse für WVP in den Landgemeinden

Die Bürgermeisterpartei WVP konnte am Sonntag in allen 16 Waidhofner Sprengeln zulegen. Topergebnisse erzielte man in den Landgemeinden. So kam die WVP in Windhag und St. Leonhard/Walde auf 87,3 Prozent der Stimmen. 79,5 Prozent erreichte man in Konradsheim, 78,2 Prozent in St. Georgen/Klaus. Erstaunlich auch das Ergebnis in Raifberg:

Die WVP steigerte sich hier von 20 auf 49,1 Prozent und überholte damit im traditionell roten Raifberg zum ersten Mal in der Geschichte die SPÖ. Diese musste durch die Bank Verluste hinnehmen. Am meisten verloren die Sozialdemokraten in Kreilhof (-18,4 %), Raifberg (-13,4 %) und Wirts (-12,4 %).

UWG verliert dramatisch in ihren Hochburgen

Ebenfalls durch die Bank Verluste hinnehmen musste die UWG. Am dramatischsten fielen diese in ihren bisherigen Hochburgen St. Georgen/Klaus (-21,2 %) und Konradsheim (-16,1 %) aus.

In allen Sprengeln dazugewinnen konnte hingegen die Liste FUFU. Sie löst die UWG als drittstärkste Kraft im Gemeinderat ab. In Konradsheim, St. Georgen/Klaus, der Unterzell und im Rathaus-Sprengel liegt die Liste FUFU sogar vor der SPÖ. Spitzenwerte erzielte man in der Weitmannsiedlung (15,4 %) und der Unterzell (14,5 %). Mit sieben Prozent am meisten zulegen konnte die Liste im Wahlsprengel „Volksschule Zell“.

Die FPÖ gewann mit Ausnahme von Raifberg und Wirts überall leicht dazu. Das beste Ergebnis erreichten sie mit elf Prozent im Wahlsprengel „HTL“. Die Grünen verloren in neun Sprengeln und gewannen in sechs dazu, in einem blieben sie gleich. Stark waren sie im Sprengel im ehemaligen Gasthaus Willenpart (7,1 %) und in der Weitmannsiedlung (6,5 %).

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