Sonntag ist Wahltag in Waidhofen. Waidhofner entscheiden am 29. Jänner, wer die nächsten fünf Jahre die Geschicke ihrer Stadt lenken wird.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 26. Januar 2017 (13:34)
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Bürgermeister Werner Krammers Ziel ist die Rückeroberung der absoluten Mehrheit für die Waidhofner Volkspartei.
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Am Sonntag, 29. Jänner, wird der Waidhofner Gemeinderat neu gewählt. 10.566 Personen sind wahlberechtigt. Um die 40 Rathaussitze rittern sechs Parteien. Für die Waidhofner Volkspartei (WVP), die derzeit bei 20 Mandaten hält, geht es am 29. Jänner um die Rückeroberung der absoluten Mehrheit, die sie vor fünf Jahren verloren hat. Für WVP-Bürgermeister Werner Krammer, für den dies die erste Gemeinderatswahl als Spitzenkandidat ist, hat dies jedoch nicht Priorität. „Unser Ziel ist es, nach der Wahl mit aller Kraft für Waidhofen weiterarbeiten zu können“, so der Stadtchef.

Bei zehn Gemeinderatsmandaten hält derzeit die SPÖ. Am 29. Jänner tritt man unter dem Namen SPÖ & Unabhängige an. 24 Kandidaten gehen ins Rennen, wobei gleich drei Unabhängige auf sicheren Listenplätzen kandidieren. Das Wahlziel von Spitzenkandidat SPÖ-Vizebürgermeister Martin Reifecker ist die Verhinderung einer WVP-Absoluten. Dasselbe Ziel hat die UWG (derzeit sechs Mandate), die einmal noch mit Spitzenkandidat Friedrich Rechberger zur Wahl antritt.

Zu acht stellt sich die Liste FUFU (derzeit zwei Mandate) ihrer zweiten Wahl. Das Wahlziel von Martin Dowalil ist die Verdoppelung und damit ein Sitz im Stadtsenat. Bei derzeit jeweils einem Mandat im Gemeinderat halten Grüne und FPÖ. Am 29. Jänner gehen beide Fraktionen mit neuen Spitzenkandidaten ins Rennen. Matthias Planken bichler heißt der Grüne, Patrick Schmidtkunz der Blaue.