SPÖ Waidhofen/Ybbs: Viele Junge im Team

Erstellt am 21. Januar 2022 | 11:35
Lesezeit: 3 Min
Roter Nachwuchs möchte sich für soziale Belange und Jugend starkmachen.
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22 Kandidatinnen und Kandidaten stehen am 30. Jänner für die SPÖ am Start. Angeführt werden sie von SPÖ-Chef Armin Bahr (34), der seine erste Gemeinderatswahl als Spitzenkandidat schlägt. Großteils wohlwollendes Echo hat die Wahlkampagne der SPÖ hervorgerufen, die ihren Spitzenkandidaten als „wähl-Bahr“, oder „vorstell-Bahr“ in den Mittelpunkt rückt. Mit den Leinentaschen, welche die SPÖ-Funktionäre im Zuge ihrer Hausbesuche derzeit an die Waidhofner Haustüren hängen, ist der rote SPÖ-Vizebürgermeister sogar „trag-Bahr“.

„Die Stimmung ist gut, wir sind alle hoch motiviert“, sagt Bahr. „Schade ist nur, dass wir unsere Hausbesuche heuer leider Corona-bedingt in etwas anderer Form durchführen müssen. Die Gesundheit ist aber wichtiger als ein Wahlkampf.“

Hinter Bahr kandidieren auf den Rängen zwei bis fünf die derzeitigen SPÖ-Mandatare Erich Leonhartsberger (56), Gabriele Weber (44), Katharina Bahr (34) und Kurt Freunthaler (59). Dahinter ist mit Student und Milizsoldat Michael Niedl (30) ein neues Gesicht an wählbarer Stelle zu finden. Niedl studiert Religion und Geschichte im Lehramt und ist als Pfarrgemeinderat und Jugendbetreuer in der Pfarre Waidhofen tätig.

Jugendparlament und Nightline am Wochenende

Am Kampfmandat sitzt mit Jürgen Sonneck (48) wieder ein Altbekannter, ehe eine Riege an Polit-Neulingen folgt. Mit Thomas Gattringer (31), Markus Roseneder (21), Jonas Amenitsch (22), Niklas Tiefenböck (18) und Johanna Glaser (23) zeigt hier die Jugend groß auf.

Gattringer ist beruflich als Qualification Manager tätig und hobbymäßig im Dartsportverein Hollenstein und im American Football Club Mostviertel Bastards aktiv. Roseneder ist Praktikant im Baumanagement. „Ich kandidiere bei der SPÖ, weil es fast so etwas wie Tradition in meiner Familie ist“, sagt der Sohn des ehemaligen roten Infrastrukturstadtrats Martin Roseneder. „Mir wurde bereits als Kind beigebracht, wie wichtig es ist, denen zu helfen, die nicht so viel Glück im Leben haben. Heutzutage ist es wichtig, gegen soziale Ungerechtigkeit anzukämpfen. Das gelingt nur mit einem starken Wohlfahrtsstaat.“

Jonas Amenitsch (Listenplatz 10) meint: „Die SPÖ Waidhofen bietet mir die Möglichkeit, Themen, die junge Waidhofnerinnen und Waidhofner bewegen, einzubringen.“ Ein freiwilliges Sozialjahr beim Roten Kreuz absolviert derzeit Niklas Tiefenböck (Platz 12). Seinen Gerechtigkeitssinn beweist er regelmäßig als Fußballschiedsrichter. Mit Marketing-Studentin Johanna Glaser (Platz 13) haben Waidhofens Rote auch eine junge engagierte Frau mit dabei.

Mit den jungen Leuten im Team möchte die SPÖ Waidhofen auch für die Jugend wieder attraktiver gestalten. So sollen die Schulsozialarbeit ausgebaut und Streetwork etabliert werden, ein Jugendparlament eingerichtet sowie eine Nightline am Wochenende installiert und ein buchbarer Jugendraum geschaffen werden.

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