UWG: Rechberger nimmt den Hut. UWG-Spitzenkandidat wird Mandat abgeben, hofft aber auf Kontrollausschuss.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. Februar 2017 (04:00)
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Das Lachen verging UWG-Spitzenkandidat Friedrich Rechberger, im Bild mit Tochter und UWG-Kandidatin Karin Komatz, später am Sonntag. Seine Bürgerliste sackte von sechs Mandaten auf ein Mandat ab. Als Konsequenz möchte sich Rechberger demnächst aus der Kommunalpolitik zurückziehen.

Ein desaströses Ergebnis fuhr die UWG bei der Wahl am Sonntag ein. Die Bürgerliste, die 2012 mit 15,5 Prozent der Stimmen und dem Zugewinn von zwei Mandaten überraschen konnte, kam nunmehr lediglich auf 4,6 Prozent und muss fünf ihrer bislang sechs Gemeinderatssitze abgeben.

"Ohne uns wäre vieles nicht umgesetzt worden"

Damit ist der Stadtsenatssitz dahin und die UWG nur mehr fünftstärkste politische Kraft im Gemeinderat. UWG-Spitzenkandidat Friedrich Rechberger zeigte sich vom Wahlergebnis bestürzt: „Wir haben die letzten fünf Jahre versucht, nicht anzugreifen, sondern mitzuarbeiten. Wir haben wirklich viel gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit der WVP hat sich für uns aber zweifellos negativ ausgewirkt. Dabei wäre ohne uns vieles nicht umgesetzt worden.“

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Kontrollausschussobmann Michael Elsner verfolgte gebannt die Sprengelergebnisse. Der UWG-Mandatar, im Bild mit Ehefrau und UWG-Kandidatin Tamara Elsner, verliert vorerst sein Gemeinderatsmandat. UWG-Spitzenkandidat Rechberger kündigte aber an, sein Mandat an Elsner abgeben zu wollen.

Rechberger kündigte noch am Wahlsonntag an, sich zwar noch als Gemeinderat angeloben zu lassen, sein UWG-Mandat dann aber an Michael Elsner zu übergeben, der die letzten fünf Jahre als Obmann des Kontrollausschusses fungierte. „Ich hoffe sehr, dass wir wieder den Kontrollausschuss bekommen“, so Rechberger.

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