Waidhofner Innenstadt und Öffis im Fokus von Bürgerliste UWG

Bürgerliste stößt sich an neuer Innenstadtmöblierung. Karl-Heinz Knoll strebt Kontrollausschuss-Obmann an.

Erstellt am 13. Januar 2022 | 13:44
Lesezeit: 1 Min
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Karin Grunenberg, Renate Wachauer, Karl-Heinz Knoll und Gertraud Petermandl (von links) sind die neue UWG. Auf ihrer Agende: Die Innenstadtgestaltung und der Kontrollausschuss.
Foto: Piaty

Mit drei Frauen geht Karl-Heinz Knoll nach seinem Ausscheiden aus der FPÖ am 30. Jänner als Spitzenkandidat für die UWG ins Rennen. Gemeinsam mit dem langjährigen FPÖ-Mandatar kandidieren Renate Wachauer, Karin Grunenberg und Gertraud Petermandl. Wachauer kennt man in der Stadt als Aktivistin für die Ybbstalbahn und als Mitstreiterin beim Kulturkreis Freisingerberg, in dem sich auch Karl Piaty Senior engagiert.

Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, online für die UWG die Werbetrommel zu rühren. So hat der umtriebige Zuckerbäcker in seinem Blog das Wahlprogramm der UWG veröffentlicht. „Macht braucht Kontrolle“ lautet der erste Programmpunkt. Damit soll UWG-Spitzenkandidat Knoll als künftiger Obmann des Kon trollausschusses – eine Funktion, welche die letzten zehn Jahre UWG-Mandatar Michael Elsner ausübte – in Stellung gebracht werden. Als erfahrener Gemeinderat wäre Knoll für den Job gut geeignet, heißt es. Weiters möchte man „neue Ideen für Waidhofen“ einbringen. Als ganz zentral sieht die Bürgerliste dabei die Belebung der Innenstadt. Hier möchte sich Innenstadt-Bewohnerin Karin Grunenberg engagieren. Für die neue Innenstadtmöblierung hat die Professorin am Europagymnasium Baumgartenberg nicht viel übrig. „Stopp dem derzeitigen ‚Fürstentumgehabe‘“, wird Grunenberg in Piatys Blog zitiert. „Was mit den hässlichen, nicht ins Stadtbild passenden Innenstadtmöblierungen und der Citybushaltestelle angerichtet wurde, ist nicht mehr zu tolerieren.“

Außerhalb der Innenstadt möchte die UWG neue Ideen zum öffentlichen Verkehr vorlegen. Dafür soll Renate Wachauer zuständig sein. Eine Verbesserung der Bahninfrastruktur wird ebenso gefordert wie Öffis bis vor die Haustür – und das nicht nur mittels E-Scooter. Um die Zeller Anrainer soll sich schließlich Gertraud Petermandl kümmern.

Weiters wird von der UWG der Ausbau des 5G-Netzes in Waidhofen eingefordert. Auf Wahlplakate verzichtet man.