Waidhofner Volkspartei hat 12,8 Prozent zugelegt. Die Waidhofner Volkspartei holte deutlich die absolute Mehrheit. Bürgermeister Werner Krammer strebt Kooperationsübereinkommen mit allen Fraktionen an.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. Februar 2017 (05:01)
Lugmayr
Nach der Präsentation im Rathaus feierte Bürgermeister Werner Krammer mit Innenminister Wolfgang Sobotka, Altbürgermeister Wolfgang Mair, Landesschulratspräsidenten Johann Heuras, Nationalratsabgeordnetem Andreas Hanger und seinem WVP-Team den Wahlerfolg im Waidhofner Theatercafé.

„Sehr, sehr glücklich und dankbar“, so zeigte sich Bürgermeister Werner Krammer am Sonntag in einer ersten Reaktion angesichts des hervorragenden Abschneidens der Waidhofner Volkspartei (WVP) bei der Waidhofner Gemeinderatswahl.

Der Bürgermeisterpartei gelang es, 12,8 Prozentpunkte gegenüber 2012 zuzulegen und mit 60,2 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit ganz deutlich zurückzuholen. Damit besetzt die WVP künftig 26 der insgesamt 40 Waidhofner Gemeinderatssitze.

"Intensiv mit allen Fraktionen zusammensetzen"

Der Weg des konstruktiven Miteinanders, den er vor zwei Jahren eingeschlagen habe, habe sich bezahlt gemacht, so Krammer. „Es würde mich freuen, wenn dieser Ansatz generell ein Rezept gegen die allgemein herrschende Politikverdrossenheit sein könnte.“

Jetzt heiße es weiterarbeiten. „Wir werden keine Zeit verstreichen lassen und uns intensiv mit allen Fraktionen zusammensetzen. Schließlich geht es darum, dass wir miteinander Entscheidungen für unser wunderschönes Waidhofen treffen“, so der Bürgermeister. „Ich strecke dabei jedem die Hand zur Mitarbeit aus. Vielleicht schaffen wir ja ein Kooperationsübereinkommen mit allen Fraktionen.“

Wührer: "Hochmut ist fehl am Platz"

Auch WVP-Vizebürgermeister Mario Wührer war vom guten Abschneiden seiner Partei begeistert. „Unsere Strategie, weiterzuarbeiten, ohne die anderen schlecht zu machen, hat sich bezahlt gemacht“, so Wührer. „Hochmut ist aber fehl am Platz. Wir haben das Vertrauen der Wähler bekommen, das dürfen wir nicht verspielen.“ Besonders erfreut zeigte sich Wührer über den Erfolg der WVP in Raifberg, wo es zum ersten Mal in der Geschichte gelang, die SPÖ-Mehrheit zu brechen.

Auch WVP-Mandatar Peter Engelbrechtsmüller zeigte sich überwältigt: „Die Arbeit von Bürgermeister Krammer und seinem Team hat sich bewährt. Die Leute haben erkannt, dass wir für Waidhofen arbeiten.“

Die Besetzung der 26 WVP-Mandate erfolgt nach einem eigenen Vorzugsstimmenmodell.

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