„WIR für Opponitz“ will Mandate halten. Mit 17 Kandidaten geht die ÖVP-Liste „WIR für Opponitz“ ins Rennen. Vorzugsstimmen entscheiden über Mandate.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 12. Januar 2020 (03:23)
Bürgermeister Johann Lueger (Mitte) geht an der Spitze der Liste „WIR für Opponitz“ als einer von 17 Kandidaten ins Rennen. Wer letztendlich in den Gemeinderat einzieht, entscheiden die Vorzugsstimmen.
Liste WIR

Mit 17 Kandidaten geht die Liste „WIR für Opponitz“ von Bürgermeister Johann Lueger am 26. Jänner ins Rennen. Alle zehn aktiven Gemeinderäte werden sich wieder der Wahl stellen. Darüber, wer letztendlich in den Gemeinderat einzieht, sollen vom Bürgermeister abwärts die Vorzugsstimmen entscheiden. „Unser Wahlsystem ist komplett offen“, sagt der Ortschef. „Nichts ist fix, die Bevölkerung entscheidet.“ Seit 2015 hält die ÖVP-Liste eine Zweidrittelmehrheit im Opponitzer Gemeinderat, bei der Wahl damals konnte man sich von acht auf zehn Mandate steigern.

„Mein persönliches Ziel ist es, diese zehn Mandate zu halten“, sagt Lueger. „Das wird sicher nicht ganz einfach.“ Der Ortschef betont das gute Verhältnis zum politischen Mitbewerb. „Ich hoffe, dass wir auf dieser Basis auch nach dem 26. Jänner weiterarbeiten können.“ Vorantreiben möchte der Ortschef in der kommenden Gemeinderatsperiode die Erschließung des neuen Betriebsgebiets, den Glasfaserausbau im ländlichen Raum sowie den Ausbau der Wasserversorgung und das im Dorf geplante Wildbachprojekt.

Auch die Realisierung eines Wohnbaus steht ganz oben auf der Agenda. „Das ist ganz wichtig, um die Jungen im Ort zu halten“, sagt Lueger. „Es gibt hier auch schon einen Platz.“