Ein kurzer Wahlkampf. In Ybbsitz stellen sich die vier bereits im Rathaus vertretenen Parteien der Wahl. Spitzenkandidaten alle wie gehabt.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 28. November 2014 (05:07)
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NOEN, Symbolbild Bilderbox

Eines verbindet die vier im Ybbsitzer Gemeinderat vertretenen Fraktionen: Die Advent- und Weihnachtszeit will man durch politisches Geplänkel nicht stören. Zwar werden schon jetzt Hausbesuche abgestattet, der Wahlkampf selbst wird aber bei ÖVP, SPÖ, Grünen und Freiheitlichen erst nach den Feiertagen einsetzen.

In den Parteisekretariaten wird aber intensiv an den Kandidatenlisten gearbeitet. „Wir setzen auf Erfahrung und auf einen erfahrenen Bürgermeister Josef Hofmarcher als Spitzenkandidaten“, sagt ÖVP-Obmann Andreas Hanger. Am kommenden Samstag geht die Ybbsitzer ÖVP in Klausur und finalisiert die Kandidatenliste. Mit Erfahrung und Führungskompetenz einerseits, aber auch mit einer Verjüngung der Kandidatenliste will man punkten. „Eine gute Mischung zwischen bewährten Kräften und Erneuerung hat die ÖVP in Ybbsitz stets ausgezeichnet“, sagt Hanger. Bei diesem Konzept bleibe man.

Wahlkampf kurz und kostengünstig halten

Auch bei der SPÖ zeichnen sich keine größeren Änderungen ab. Listenführerin wird wie beim letzten Urnengang Ingrid Heiligenbrunner sein, gefolgt von Waldtraut Schober, Rainer Seisenbacher und Robert Huber. Mit Patrik Greiner folgt ein neuer junger Kandidat auf der Liste, mit Johanna Simmer zusätzlich ein neues Gesicht. Das Duo Gottfried Lettner und Zoltan Abfalter wird wie gehabt als Spitze für die Grünen in die Wahl gehen. Insgesamt werden fünf bis sechs Namen auf der Liste zu finden sein, verrät Lettner.

Als ältester Spitzenkandidat tritt Heinz Gabriel (69) für die FPÖ an. Seit 25 Jahren ist er im Gemeinderat. Als Verstärkung hat er sich den Ybbstalbahn-Aktivisten und Eisenbahnmuseumsbetreiber Herbert Marko an die Seite geholt, der ihm als „Werbemann und Facebook-Aktivist sehr wichtig ist“, sagt Gabriel. Noch eine Antwort eint die Fraktionen: Alle wollen den Mandatsstand halten oder einen, zwei Sitze zulegen, jedenfalls aber den Wahlkampf kurz und kostengünstig halten.