FPÖ verdoppelt sich. Freiheitliche bekommen zweites Mandat und werden viertstärkste Kraft. Wahlziel vier Mandate wurde klar verfehlt.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. Februar 2017 (03:00)
Hopö
Die beiden FPÖ-Gemeinderäte Patrick Schmidtkunz (l.) und Karl-Heinz Knoll (r.) mit ihrem Wahlkampfmanager Alexander Schnabel.

„Ich möchte mich für das Vertrauen bedanken, das uns die Wähler geschenkt haben“, so FPÖ-Spitzenkandidat Patrick Schmidtkunz am Sonntag nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses.

Die Freiheitlichen steigerten sich mit ihrem neuen Mann an der Spitze um 1,4 Prozentpunkte und kamen auf 5,3 Prozent der Stimmen. Das sind zwei Gemeinderatsmandate. Damit ist die FPÖ fortan nicht mehr die sechst-, sondern die viertstärkste politische Kraft im Gemeinderat.

Auch wenn das erklärte Wahlziel der FPÖ mit vier Mandaten deutlich höher lag, ist Schmidtkunz nicht enttäuscht. Er werde die nächsten fünf Jahre daran arbeiten, den Mandatsstand bei der nächsten Wahl zu erhöhen. Das zweite FPÖ-Gemeinderatsmandat wird mit Karl-Heinz Knoll ein erfahrener Kommunalpolitiker besetzen. „Wir konnten uns verdoppeln, das ist ein sehr positives Ergebnis“, sagt Knoll.

Lob für das Team der Waidhofner FPÖ kommt vom Obmann der FPÖ Niederösterreich, Walter Rosenkranz. „Ich gratuliere unserer Mannschaft in Waidhofen zu ihrem soliden Wahlergebnis“, so Rosenkranz. „Die FPÖ wird nun mit diesem Ergebnis weiterhin solide Oppositionsarbeit leisten und damit die Interessen ihrer Wähler vertreten. Nach der Wahl ist vor der Wahl, ich bin überzeugt, dass unsere neue Mannschaft in fünf Jahren neuerlich zulegen kann.“

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