Die Entdeckung der Nacht im Waidhofner Klangraum. Das Festival im Waidhofner Klangraum wartet wieder mit hochkarätigen Künstlern auf. Am Programm stehen diesmal Jörg Demus, Karl Markovics und Günther Groissböck.

Erstellt am 01. April 2017 (04:00)
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Sie kann so vieles, die Nacht. Sie ist schlaflos, geträumt, dunkel, verklärt, gefeiert und gefürchtet. Ein Segel für die Kunst und ihre schöpfenden Winde. Besonders die Romantik entdeckte ihre Perspektive ins Unbewusste der menschlichen Seele.

Fixpunkt im Kulturjahreskreis

Von 9. April bis 11. Juni macht sich der Klangraum im Waidhofner Kristallsaal auf, um musikalisch die Nacht zu erspielen und zu entdecken. Dabei wartet das Festival, das in Waidhofen schon längst zu einem Fixpunkt im Kulturjahreskreis geworden ist, einmal mehr mit einem hochkarätigen Programm auf.

Die Festivalreihe wird heuer der Klavierdoyen Jörg Demus einläuten, der sich in einem fein durchdachten Programm dem „Mond“ und seinen Schattenbildern widmen wird.

Danach gelangt Joseph von Eichendorffs Novelle „Das Marmorbild“ – umrankt von Eichendorff-Vertonungen Robert Schumanns – durch das Dreiergespann Fabian Krüger, Elisabeth Breuer und Sigurd Hennemann zur Aufführung.

Für Klangraumliebhaber keine Unbekannte ist die junge Klaviervirtuosin Claire Huangci. Auch sie wird die Geheimnisse der Nacht erforschen und mit Werken von Frédéric Chopin, John Corigliano und Claude Debussy das Klangraumprogramm bereichern.

Günther Groissböck zum Abschluss

Das nächste Programmhighlight liefert Ende Mai der Schauspieler Karl Markovics, der erzählend der Moskauer Pianistin Polina Charnetckaia, die Maurice Ravels „Gaspard de la nuit“ und Robert Schumanns „Geistervariationen“ auf die Bühne zaubern wird, lauscht.

Zum Abschluss wartet der Klangraum einmal mehr mit Lokalmatador Günther Groissböck auf. Dieser wird gemeinsam mit dem Pianisten Gerold Huber Opernglanz in den Waidhofner Kristallsaal bringen.