Geschiebesperre in Ybbsitz fertiggestellt

Der Bau auf Höhe des Einödhammers dient dazu, den Bereichen „In der Noth“, Ortskern und Schwemmau Hochwasserschutz zu bieten.

Erstellt am 29. November 2021 | 06:31
Lesezeit: 1 Min
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Die Geschiebesperre in der Prolling soll verhindern, dass im Falle eines Starkregens im Hochtal das Hochwasser Geröll und Baumstämme mit ins Ortszentrum nimmt.
Foto: NÖN

Nach einem halben Jahr Bauzeit ist die Geschiebesperre am Prollingbach auf Höhe des Einödhammers vergangene Woche fertiggestellt worden. Der Betonbau ist abgeschlossen und die Metallrechen wurden zuletzt montiert.

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„Die Sperre ist Teil der großen Hochwassersicherung, die den Bereich In der Noth, den Ortskern und die Schwemmau einigermaßen hochwassersicher machen soll“, sagt Bürgermeister Gerhard Lueger.

Als nächster Schritt steht die Realisierung des Retensionsbeckens flussaufwärts an. Dabei wird in einem ersten Schritt die Straße aus dem Retensionsbereich höher verlegt. „Dafür haben wir bereits die fixe Zusage des Landes Niederösterreich“, sagt Lueger.

In der Folge wird die Ausstattung des Rückhaltebeckens angegangen. Dafür sind große Erdbewegungen für den Dammbau notwendig.

Insgesamt rechnet Lueger mit fünf Jahren Bauzeit und einer Investition von zehn Millionen Euro, wobei die Gemeinde 25 Prozent zu tragen hat.