Sanierung abgeschlossen. Nach zweijähriger Bauzeit wurde der Zubau zum Schloss Hohenlehen fertiggestellt. Das denkmalgeschützte Schloss wurde generalsaniert. Wertschöpfung blieb in Region.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 28. November 2014 (05:52)
Lichtdurchflutete Räume statt dunkler Vertäfelungen: Direktor Leo Klaffner, Johannes Kupfer, Landesrätin Barbara Schwarz, Martin Zulehner, Christian Rumpl, Abgeordneter Anton Kasser, Lisa Haselmayr und Josef Hönickl (v.l.) genießen die Stimmung in der neuen Bibliothek.
NOEN, Christa Hochpöchler

Der Zahn der Zeit nagte bereits am denkmalgeschützten Schloss Hohenlehen, das die Bergbauernschule beherbergt. „Leider hat es nur von außen gut ausgeschaut“, erzählte Direktor Leo Klaffner bei der Eröffnungsfeier am vorigen Freitag.

Die Bautätigkeiten begannen vor zwei Jahren mit dem Zubau der Küche und des Speisesaals. Der moderne, lichtdurchflutete Bau wurde mit viel Respekt für die alte Bausubstanz errichtet. Im zweiten Bauabschnitt sanierte man das rund 100-jährige Schloss. „Die Schwierigkeit war, die Haustechnik nicht sichtbar in den alten Bau zu integrieren“, erklärte Planer Stefan Wedl vom Architekturbüro w30.

Für den Zubau und die Sanierung investierte das Land NÖ 4,55 Mio. Euro. „Wir leben die Regionalität“, freute sich Direktor Leo Klaffner. „Darum wurden die Arbeiten mit hervorragenden Firmen aus der Region durchgeführt. 50 Prozent der Wertschöpfung blieben im Bezirk Amstetten, 97 Prozent in Niederösterreich.“

"Starke bildungspolitische Signale für junge Generation"

In ihrer Eröffnungsrede betonte Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz die Bedeutung Hohenlehens als agrarisches Bildungszentrum im Ybbstal. „Eine zeitgemäße Ausstattung der Schulen ist mir ein besonderes Anliegen, denn eine gute Infrastruktur ist mitentscheidend für den Lernerfolg der Schüler.“

Neben der Eröffnung des Zubaus wurde auch das 65-jährige Bestehen der Bergbauernschule Hohenlehen gefeiert. „Das Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, auf die Erfolgsgeschichte der Bergbauernschule Hohenlehen hinzuweisen, wo starke bildungspolitische Signale für die junge Generation im ländlichen Raum gesetzt werden“, betonte Direktor Leo Klaffner.

Im Anschluss an die feierliche Eröffnung wurden die Festgäste zu einem hervorragenden Mittagessen – natürlich mit Panoramablick – eingeladen.