„Update“ für Hohenlehen. Mittels Lichtwellenleiter wurde die Bergbauernschule Hohenlehen an das NÖ Bildungsnetz angebunden und das Schulnetzwerk auf neue Beine gestellt.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 16. Oktober 2014 (07:00)
NOEN, Christa Hochpöchler
Bei der Präsentation: Bernhard Nindl(Land NÖ), Hermann Graf Castell-Rüdenhausen (Geschäftsführer Gut Hohenlehen), Andreas Dögl (Firma ADIT), Edmund Ortner (EVN), Abgeordneter Helmut Schagerl, Kurt Hraby, Abgeordneter Anton Kasser, Raimund Forstenlechner (Gemeinde Hollenstein), Direktor Leo Klaffner, Bürgermeister Martin Ploderer, Gerhard Haidvogel (Firma Kabel Plus), Abgeordneter Andreas Hanger, Harald Gilge (Grundbesitzer), Paul Egger (IT-Verantwortlicher), Helga Blaimauer (IT-Verantwortliche), Norbert Fuchs (EVN), Gabi Huber und Bürgermeister Manfred Gruber (v.l.).

82 Rechner sind in der Bergbauernschule Hohenlehen am Netz. „Die Geschwindigkeit der Datenübertragung in den letzten fünf Jahren war aber sehr mühsam“, berichtete Direktor Leopold Klaffner beim Pressegespräch vergangenen Dienstag. Grund waren alte Kupferkabel, die das nötige Datenvolumen nicht mehr transportieren konnten.

Verlegung von 4,2 km Rohren auf der ehemaligen Bahntrasse

Die Firmen EVN und Kabel Plus wurden beauftragt, eine optimale und vor allem rasche Lösung zu suchen. Die Verlegung von Glasfaserkabeln schien vorerst äußerst kompliziert und aufwendig. Bestand waren rund 2,7 km Rohre zwischen Opponitz und Schloss Hohenlehen, die vor einigen Jahren vorsorglich mitverlegt wurden.

Eine außergewöhnliche Lösung kam mit der Verlegung von rund 4,2 km Rohren auf der ehemaligen Bahntrasse der Ybbstalbahn zustande. Dies wurde möglich mit dem Einverständnis des Radwegverbands Ybbstal, dem Land NÖ und dem Wirtschaftspark Ybbstal. Weitere Grabungen mussten auf den Grundstücken von Harald Gilge und Michael Schmidtkunz vorgenommen werden, wozu beide Grundstückseigentümer gerne bereit waren.

„Es galt einen riesigen Knoten aufzulösen"

Gleichzeitig wurde das gesamte Netzwerk der Schule entrümpelt und neu strukturiert. Mit der neuen Anbindung an das niederösterreichische Bildungsnetz können nun die modernen Medien uneingeschränkt eingesetzt werden, Datenübertragungsraten bis zu 1 Gbit/s sind erreichbar. „Es galt einen riesigen Knoten aufzulösen. Jetzt können wir Dinge machen, die vorher nicht möglich waren!“, freut sich der IT-Verantwortliche der Bergbauernschule Paul Egger.