Gallenzerkogel: Murensicherung fixiert. Land, Bund und Gemeinde Hollenstein tragen gemeinsam 3,5 Mio. Euro, die für Projekt zum nachhaltigen Schutz vor Murenabgängen am Gallenzerkogel notwendig sind.

Erstellt am 27. Januar 2018 (05:00)
Leiter der NÖ Abteilung Wasserbau Norbert Knopf, Hollensteins Amtsleiter Wolfgang Kefer, Landesrat Ludwig Schleritzko, Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer und Straßenbaudirektor Josef Decker (v.l.) besprachen das gemeinsame Vorgehen im Hinblick auf die Murensicherung am Gallenzerkogel.
Büro des Landesrates

Im Jahr 2014 ging am Gallenzerkogel im Ortsteil Dornleiten in Hollenstein eine Mure im Ausmaß von 2.000 Quadratmetern ab und verschüttete die Landesstraße L6180. Nachfolgende geologische Untersuchungen ergaben, dass auf diesem Hang bei Starkregen auch weiterhin das Risiko eines Murenabgangs gegeben war. Immer wieder musste die Straße daher gesperrt werden.

Jahrelang beschäftigte das Problem des Gallenzerkogels daraufhin den Hollensteiner Gemeinderat. Zur kurzfristigen Sicherung wurde zwischenzeitlich ein Alarmsystem installiert, die Gefahr eines Murenabgangs war jedoch weiterhin gegeben.

Projekt zum nachhaltigen Schutz

Um die Bevölkerung langfristig vor einem neuerlichen Hangrutsch zu schützen wurde schließlich von der Abteilung Wildbach- und Lawinenverbauung ein Projekt zum nachhaltigen Schutz vor Murenabgängen und Überschwemmungen ausgearbeitet. Dieses Projekt mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Mio. Euro wurde nun durch den Bund, das Land NÖ und die Gemeinde Hollenstein fixiert.

„Die Maßnahmen sollen den Bewohnern des Ortsteiles Dornleiten in Zukunft einen Schutz vor einem neuerlichen Murenabgang bieten“, sagten Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrat Ludwig Schleritzko bei der Besprechnung mit Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer. Bundesministerin Elisabeth Köstinger habe eine Unterstützung vonseiten des Bunds zugesichert, aber auch die Gemeinde selbst und das Land tragen einen wesentlichen Teil der Kosten.