Wasser auf Großglockner gepumpt: Weltrekord der Feuerwehren geglückt

Erstellt am 23. Juni 2022 | 04:54
Lesezeit: 2 Min
Hollensteiner Feuerwehrleute legten mit 40 Wehren neun Kilometer Schläuche auf Großglockner und pumpten Wasser rauf.
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In Bruck und Fusch im Pinzgau kamen am vergangenen Samstag 40 Feuerwehren aus ganz Österreich aufgrund der Feuerwehr-Oldtimer-Weltmeisterschaft zusammen. Dabei versuchten sie einen Weltrekord, der um exakt 12.14 Uhr tatsächlich auch gelang. Auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstein beteiligten sich daran.

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Die Hollensteiner Florianis trugen entscheidend zum Erfolg bei.
Foto: Bfkdo Amstetten/ Schnegelberger

Auf auf einer Länge von 9,4 Kilometern legten hunderte Feuerwehrmitglieder Schläuche und pumpten das Wasser aus einem Fluss über fast 1.400 Höhenmeter zur Edelweißspitze, die 2.570 Meter hoch liegt. Dort kam dann das Wasser aus den Stahlrohren. Die Edelweißspitze ist der höchste befahrbare Punkt der Großglockner Hochalpenstraße. Somit wurde der Weltrekord für die längste Schlauchleitung mit größtem Höhenunterschied geknackt.

9.200 Meter Schlauchleitung, 460 B-Schläuche und 40 Tragkraftspritze kamen zum Einsatz. Hollensteins Feuerwehrkommandant Josef Mandl zeigt sich stolz, dass 17 seiner Feuerwehrmitglieder am Weltrekord mitgewirkt haben. Auch das Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten gratulierte herzlich.

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