SPÖ plädiert für Begegnungszone in Waidhofen/Ybbs. Sozialdemokraten begrüßen geplante Begrünung und fordern weitere Maßnahmen.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. April 2021 (11:22)
SPÖ-Vizebürgermeister Armin Bahr und SPÖ-Verkehrsstadtrat Erich Leonhartsberger sprechen sich für eine Begegnungszone in der Waidhofner Innenstadt aus, wo alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind.
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Die SPÖ Waidhofen meldet sich zur geplanten Begrünung der Innenstadt mit Bäumen zu Wort. Man befürworte diese Maßnahme zur Steigerung der Aufenthaltsqualität, heißt es darin.

„Insbesonders freut es mich auch, dass mit der Verlegung der Citybushaltestelle eine Forderung der SPÖ für einen sichereren und für die Benutzer bequemeren Standort mit witterungsgeschütztem Wartebereich umgesetzt wird“, sagt Verkehrsstadtrat Erich Leonhartsberger. „Auch das Signal, das hier gesetzt wird, ist aus meiner Sicht richtungsweisend. Erstmalig wird eine Maßnahme gesetzt, die durch die Reduktion der Parkflächen den öffentlichen Verkehr gegenüber dem Pkw-Verkehr bevorzugt.“

Der nächste logische Schritt ist für die SPÖ nun die Umsetzung einer Begegnungszone im gesamten Innenstadtbereich. Das würde heißen, dass bei einem Tempolimit von 20 km/h alle Verkehrsteilnehmer die Innenstadt gleichberechtigt benutzen können – von den Fußgängern über die Radfahrer bis zum motorisierten Verkehr. Indem alle die gleichen Rechte bekommen und eine erhöhte gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich ist, soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Verbunden mit einem weiteren sanften Rückbau der Parkflächen in der Innenstadt zugunsten von Sitzbereichen und Schanigärten würde dies eine Steigerung der Lebensqualität mit sich bringen, ist man seitens der SPÖ überzeugt. „In Verbindung mit einer verstärkten Begrünung würde die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt massiv aufgewertet“, ist sich Vizebürgermeister Armin Bahr sicher. „Auch für die Innenstadtgeschäfte und Gastronomen würde sich eine gesteigerte Attraktivität bezahlt machen.“