Basisnetz für lückenlose Radwegeverbindung

Planung von Basisnetz als erster Schritt für lückenlose Radwegeverbindung.

NÖN Redaktion Erstellt am 11. März 2021 | 04:38
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Markus Hinterleitner (Biberbach), Leopold Teufel (Allhartsberg), Vizebürgermeister Markus Brandstätter (Amstetten), Wolfgang Voglauer (IKW), Mario Magnes (Bauamt Waidhofen), Josef Rumpl (Sonntagberg), Angelika Manner (NÖ.Regional), Alois Graf (Ambient Consult), Erich Leonhartsberger (Waidhofen), Bürgermeister Thomas Raidl (Sonntagberg), Bürgermeisterin Juliana Günther (Kematen), Peter Provaznik (Radlobby), Johann Wagner (Sonntagberg) und Thomas Wiesmann (Bauabteilung Amstetten).
Foto: NÖ.Regional, NÖ.Regional

Seit Anfang November 2020 sind die neuen Radwege-Förderrichtlinien des Landes NÖ in Kraft und unterstützen die Gemeinden beim Ausbau ihrer Radwegnetze. Die Region Waidhofen ging nun als eine der ersten an den Start für die „Rad-Basisnetz“-Planung. Kürzlich fand in Kematen die Auftaktveranstaltung statt.

Radschnellwegkorridor nach Amstetten geplant

Beim „Rad-Basisnetz“ handelt es sich um ein gemeindeübergreifendes Konzept, das eine lückenlose Betrachtung der Radwegeverbindungen in sogenannten Potenzialregionen sicherstellen soll. Insgesamt wurden in Niederösterreich 37 Regionen ermittelt, in denen das Potenzial für das Radfahren im Alltag besonders hoch ist. Die Potenzialregion Waidhofen umfasst die Stadt Waidhofen sowie die Gemeinden Sonntagberg, Kematen, Allhartsberg und Biberbach. Die Region soll darüber hinaus durch einen Radschnellwegkorridor mit Amstetten verbunden werden. Die Stadt Amstetten war daher ebenfalls vertreten.

Diese wurde vom Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional zusammen mit dem Land NÖ durchgeführt. Gastgeber war die Gemeinde Kematen, die mit dem Festsaal die Location zur Verfügung stellte. Diese bot ausreichend Platz für alle Teilnehmer, um die Sicherheit auch in Corona-Zeiten zu gewährleisten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Bürgermeister und Gemeindevertreter über die neue Radwege-Förderrichtlinie informiert.

Umgekehrt stellten die Gemeinden ihre bereits vorhandenen Konzepte und Planungen vor und diskutierten wichtige Quell- und Zielorte, mögliche Lückenschlüsse und weitere Potenziale für den künftigen Ausbau der Radwege in der Region. Auch die Radlobby war bei der Veranstaltung vertreten. Damit konnten wichtige Informationen aus dem Alltag der Radfahrer in der Region bereits frühzeitig in die Planungsprozesse eingebracht werden.

Schon im Vorfeld waren von den beauftragten Planungsbüros Ambient Consult und IKW ZT GmbH Informationen über den Radwegebestand eingeholt worden. In den kommenden Wochen werden weitere Einzelgespräche zu den planerischen Details stattfinden. Gerade im Zusammenhang mit den Radwegeverbindungen zwischen Waidhofen und Sonntagberg, aber auch zwischen weiteren Gemeinden der Region, bestanden bereits Aktivitäten für den Ausbau des Radverkehrs über Gemeindegrenzen hinweg. Mit der Basisnetz-Planung soll dieses Engagement Rückenwind erhalten.