Ybbsbrücke für Radler und Fußgänger

Die Anbindung des Ortes an den Ybbstalradweg und den Bahnhof Hilm/Kematen stellt für Kematen einen Meilenstein hin zum klimafreundlichen Verkehr dar.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 05:02
Lesezeit: 1 Min
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In einem Bogen soll die Ybbsbrücke für Radfahrer und Fußgänger den Fluss von der 4a-Straße aus überspannen. Die Pläne dafür haben Landschaftsarchitekt Alois Graf (AmbientConsult) und das Team schneider consult Amstetten als Arbeitsgemeinschaft entworfen. Die Brücke stellt eine direkte Verbindung des Ortszentrums zum Bahnhof Hilm/Kematen sowie zum Ybbstalradweg dar.
Foto: Repro: AmbientConsult

Seit Jahren sucht die Gemeinde Kematen nach einer Möglichkeit, um Radfahrern und Fußgängern einen sicheren Weg vom Ort zur Bahnstation der Rudolfsbahn Hilm/Kematen zu bieten. Nun wurde die Förderung für eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke auf Höhe der 4a-Straße seitens des Bundes zugesagt. „Damit ist der Weg frei für eine Brücke, mit der wir den Ortskern mit dem Bahnhof und zusätzlich mit dem Ybbstalradweg verbinden können“, sagt Bürgermeisterin Juliana Günther.

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Denn bisher war die Kematner Steinbrücke, die den Ort auf Höhe der Papierfabrik Mondi mit Hilm verbindet, Nadelöhr für die Radfahrer gewesen.

Einem seitlichen Anbau einer zusätzlichen Radspur hatte die Brückenbauabteilung des Landes zuletzt eine klare Absage erteilt. Aus technischen, Sicherheits- und Denkmalschutzgründen hatte man die entsprechenden Pläne schließlich verwerfen müssen.

Der Plan für die nun angestrebte Lösung wurde von Landschaftsarchitekt Alois Graf (AmbientConsult) in Kooperation mit dem Team schneider consult Amstetten als Arbeitsgemeinschaft entworfen.

Park and Ride für Radfahrer am Bahnhof

„Diese Brücke könnte gerade in Hinblick auf den geplanten Generationenpark zu einer Schlüsselstelle in der Kommunikation und der klimaneutralen Bewegung sein“, sagt Bürgermeisterin Juliana Günther. Dem stimmt Planer Alois Graf zu: „Über kurze Anbindungen zum öffentlichen Verkehr für Radfahrer und Fußgänger könnte man auf Dauer viel Verkehr weg von der Straße bringen.“

Dabei wird bereits eine Park-&-Ride-Anlage am Bahnhof Hilm angedacht, um dort den Umstieg auf die Rudolfsbahn noch zu erleichtern. „Vielleicht wird es bei der Brücke auch noch architektonisch etwas anspruchsvoller. Da sind wir noch am Tüfteln“, verrät Graf.

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