Fest des Wiedersehens in Hollenstein. Nach zehn Jahren hat ein neues Team des Dorferneuerungsvereins die Idee wieder aufgegriffen und dieses Fest des Zusammenkommens und Wiedersehens in Hollenstein organisiert.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 24. Juni 2019 (11:46)

„Der Erfolg des ersten ‚Kim hoam‘-Festes im Jahr 2009 motivierte uns, dieses Fest zu wiederholen“, sagte Dorferneuerungsvereinsobmann Markus Huebmer.

„Heimkommen können und willkommen zu sein, Menschen treffen, die sich über ein Wiedersehen freuen, sei es die Familie, Freunde oder Schulkollegen - das ist das Motto von ‚Kim hoam‘. Immer wieder sieht man das Aufblitzen von Erkennen und Freude über das Wiedersehen nach langen Jahren!“, freute sich die ehemalige Dorferneuerungs-Obfrau Christa Egger-Danner, die vor zehn Jahren mit ihrem Team das Fest ins Leben gerufen hatte.

Nach vielen Wochen der Planung und Vorbereitung ging nun das zweite „Kim Hoam-Fest“ über die Bühne.

Ein ganzes Dorf steht hinter dieser Idee

Das Fest hat der Dorferneuerungsverein Hollenstein in Kooperation mit der Gemeinde, den Vereinen, verschiedenen Unternehmen, Privatpersonen und Kunstschaffen durchgeführt. 1.200 Besucher wurden kulinarisch verwöhnt, mit einem abwechslungsreichen Programm bestens unterhalten und mit Shuttlebussen zu den Schauplätzen der verschiedenen Aktivitäten gebracht.

Bei der offiziellen Eröffnung am Freitag abend wurden die Gäste mit dem Fahneneinzug der Hollensteiner Schüler begrüßt. Die Gruppe „D´Stimmbandl´n“, der Musikverein Hollenstein und die Gruppe „M.O.N.“ traten auf der Bühne am Dorfplatz auf.

Den ganzen Samstag war in Hollenstein „Tag des offenen Dorfes“. Zahlreiche Betriebe und Schulen öffneten die Türen, Bikepark, Felsenkrippe und Kräutergarten wurden vorgestellt und ganz Mutige wagten einen Rundflug im Hubschrauber.

So mancher Besucher legte im Treffenguthammer selbst Hand an und schmiedete ein Souvenir, bei der Kranzlbauernmühle gab es Kaffee und Kuchen.

Willi Bissenberger präsentierte die Geschichte Hollensteins, und im Zeitreisewaggon konnten die Besucher interessantes über die Eisenbahn entdecken.

„Jeder findet Heimat in einem anderen Rahmen. Wir wollen die Heimat bewahren und für künftige Generationen erhalten!“, sagte Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer.
Mit einer Heiligen Messe und anschließendem Frühschoppen klang das Fest aus.