Klangwolke über Alpenstadion. Acht Kapellen nahmen an der Wertung im Alpenstadion Waidhofen an der Ybbs teil, fünf davon zeigten in der höchsten Stufe, der Königsdisziplin E beeindruckende Choreographien, von der Kirche über das Katapult bis zur Zugposaune.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 11. Juni 2019 (11:40)

Der Gastgeber, die Stadtmusikkapelle Waidhofen an der Ybbs eröffnete unter Kapellmeister Manfred Hirtenlehner das Konzert. Stabführer Sebastian Heigl führte die Trachtenmusikkapelle St. Leonhard am Wald zu den Klängen des Alpenjäger Marsches in den Bewerb. Großen Applaus erhielt die Musikkapelle Windhag für die kreative Kürfigur „Kirche“, ebenso die „Allhartsberger“ für die Figur „Katapult.

Mit dem Stück „Für Kraft und Ehr“ zog der Musikverein Ybbsitz ein, die Trachtenmusikkapelle Konradsheim wählte „Salut á Luxemburg. Der Musikverein Wolfsbach wurde als einzige Kapelle von einer Kapellmeisterin, Daniela Schirghuber dirigiert, zum Stück „Rainer Marsch“ formten die Musiker eine Zugposaune. Die meisten Punkte erhielt die Trachtenmusikkapelle St. Georgen an der Klaus unter der Leitung von Peter Steinbichler, zum „Olympiade Marsch“, zeigte man die Formation „Kassette“.

Es wurden nicht nur die Kürfiguren bewertet, sondern auch das Antreten, die Instrumentenhaltung, die Bekleidung, das Anhalten und die musikalische Darbietung. Höhepunkt der beeindruckenden Marschmusikbewertung war der gemeinsame Auftritt aller Blaskapellen zur Festmusik von Weber.