Ambitionierte Öffi-Stärkung. Über Nachtzüge auf der Rudolfsbahn und den Halbstundentakt der Citybahn.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 18. November 2020 (01:15)

Nun ist es fix: Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember wird es auf der Rudolfsbahn strecke zwischen Amstetten und Waidhofen auch in den Abend- und Nachtstunden Züge geben. Das ist nicht weniger als ein Meilenstein. Man kann dadurch etwa bald mit dem Zug von Waidhofen nach Wien fahren, ins Theater gehen oder ein Konzert besuchen und dann wieder bequem mit dem Zug nach Hause fahren – wenn es denn wieder Veranstaltungen gibt.

Zu begrüßen ist aber auch die Stärkung des Öffi-Verkehrs, die in Waidhofen erfolgen soll. Citybusse, die später von der Innenstadt abfahren und neue Siedlungen bedienen, sind ein ebenso wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen innerstädtischen Mobilität wie Elektrobusse für die Ortsteile. Auch der Halbstundentakt auf der Citybahn ist trotz Verkürzung ein ambitionierter Beitrag dazu. Hier muss man sich aber etwas einfallen lassen, damit dieses Angebot auch genutzt wird. Sonst ist diese Takterhöhung nämlich nichts weiter als gut gemeint.