Aufregung in Hollenstein. Über den Gemeinderatswahlkampf im Ybbstal.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 22. Januar 2020 (05:00)

Kurz und großteils sehr sachlich verlief der Wahlkampf für die Gemeinderatswahl am Sonntag im Ybbstal. Dass sich die politischen Fraktionen nicht in allem einig sein können, liegt in der Natur der Sache. Thematisch gab es aber durch die Bank eigentlich nichts, wo man weit auseinander war.

Freilich sorgten in St. Georgen/Reith im Vorfeld einmal mehr die Zweitwohnsitzer für einige Differenzen und erregte in Allhartsberg zuletzt eine Wahlwerbungsaktion der ÖVP den Unmut der SPÖ. Dennoch verlief dieser Wahlkampf im Ybbstal in Summe sehr unaufgeregt. Mit einer Ausnahme: In Hollenstein, wo bis vor kurzem noch alles so harmonisch schien, brachte die neue Bürgerliste kurz vor Weihnachten massive Unruhe in die Gemeinde. Da witterte zuletzt auch noch die ÖVP ihre Chance und legte mit einem scharfen Brief nach, was die Wellen neuerlich hochgehen ließ. Wer von all dem letztendlich profitieren wird, ist schwer zu sagen. Am Sonntag werden wir es wissen.