Jeder trägt Verantwortung. Über die verständliche „Flucht“ in die Natur.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 30. Dezember 2020 (02:41)

Volle Parkplätze auf der Forster alm, am Königsberg oder Sonntagberg. Sonne tanken, die frische Luft genießen und raus in den Schnee. Das war das Ziel vieler am ersten Feriensonntag. Wer kann‘s verdenken?

Ach ja, da ist doch was. Lockdown. Eigentlich herrschen strikte Ausgangsbeschränkungen. Aber zu körperlichen Ertüchtigung in der Natur darf ich raus – oder laut Verordnungstext zur „physischen und psychischen Erholung“, sprich „Individualsport, Spaziergänge. Dass zu diesen „Erholungsmaßnahmen“ das gemeinsame Sonne-Sitzen auf einer Terrasse, vielleicht auch noch mit einem heißen Tee oder anderen Getränk zählt, ist eher unwahrscheinlich. Auch wenn es der Psyche sicher gut tut.

Nichtsdestotrotz liegt es einmal mehr in unserer Eigenverantwortung, wie wir uns verhalten. Das Positive: Im Freien ist die Ansteckungsgefahr auch im Winter geringer. Aber sie ist vorhanden. Dessen sollten wir uns bewusst sein. Zum Schutz von uns und den anderen.