Bessere Variante entlang der Ybbs. über das neue Radweg-Teilstück, das nun in Gstadt vorgezogen wird.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 09. Juni 2021 (05:10)

Eigentlich stand das Radweg-Teilstück zwischen Gstadt und der Eisenbahnbrücke Feistenau auf der Prioritätenliste ganz hinten. Nun wird es vorgezogen, weil man im Zuge der Erschließung eines Firmengeländes Synergien nutzen und sich die Chance auf den Radweg nicht verbauen lassen wollte. Das ist nachvollziehbar, auch wenn dieses Teilstück wohl einige Zeit in der Luft hängen wird.

Sinn macht es trotzdem – nicht zuletzt, weil es auf der anderen Seite der Ybbs zuletzt immer wieder zu brenzligen Situationen mit rücksichtslosen Pedalrittern gekommen ist.

Schöner wäre es freilich, wenn die Führung des neuen Radweg-Teilstücks nicht entlang der Straße, sondern entlang der Ybbs erfolgen würde. Kein Schwerverkehr nur einen Meter entfernt und keine Kreuzung mit einer Betriebszufahrt sind gute Argumente dafür. Dass diese Variante aufgrund der notwendigen Sicherungsmaßnahmen kostspieliger ausfällt, leuchtet ein. Die Frage ist, kann bzw. möchte man sich das leisten?