Blitzkarriere mit großer Aufgabe. Über die Wahl von Gemeinderat Armin Bahr zum neuen SPÖ-Obmann.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 05. Juni 2019 (05:00)

Es ist eine politische Blitzkarriere, die der neue Waidhofner SPÖ-Chef Armin Bahr in den letzten zweieinhalb Jahren hingelegt hat. Bei der Gemeinderatswahl 2017 ging er noch als Unabhängiger auf Listenplatz sieben für die SPÖ ins Rennen– ein sicheres Mandat, wie man damals glaubte.

Doch die SPÖ kam auf lediglich sechs Sitze. Damit Bahr ins Stadtparlament einziehen konnte, machte SPÖ-Mandatar Peter Kimeswenger Platz. Dass der 31-jährige Pädagoge seitdem das Vertrauen der roten Basis für sich gewinnen konnte, davon zeugt die 100-prozentige Zustimmung bei seiner Wahl zum Stadtparteiobmann.

Die Herausforderungen, die nun auf ihn zukommen, sind aber alles andere als gering. Der letzte Mandatsgewinn der Waidhofner SPÖ bei einer Gemeinderatswahl datiert aus dem Jahr 2007. Damals kam man auf zwölf Mandate. Danach ging es abwärts. Bahr und seine neu aufgestellte SPÖ haben nun zweieinhalb Jahre Zeit, um das Ruder wieder herumzureißen.