Drei Fragen tun sich nun auf. Über den Ausstieg von Hollenstein und St. Georgen/Reith beim ISTmobil.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 22. Mai 2019 (05:00)

Mit dem ISTmobil soll ab 2020 das öffentliche Verkehrsangebot zwischen Waidhofen, Scheibbs und Annaberg attraktiviert werden. Dabei handelt es sich um ein Anrufsammeltaxi, das in Kombination mit dem vorhandenen öffentlichen Verkehrsangebot funktioniert.

Die Kosten würden nach Abzug einer Landesförderung unter den teilnehmenden Gemeinden aufgeteilt, wobei der jeweilige Anteil von den Einwohner- und Nächtigungszahlen abhängig ist. Den Löwenanteil hätte die Stadt Waidhofen zu tragen. Hier wurde die Teilnahme an dem Sammeltaxisystem bereits vom Gemeinderat abgesegnet.

In den anderen Ybbstalgemeinden ist ein Beschluss noch ausständig. Die beiden SPÖ-Gemeinden Hollenstein und St. Georgen/Reith wollen nun jedoch nicht mitmachen. Daraus ergeben sich mehrere Fragen: Was bedeutet das finanziell für die verbleibenden Gemeinden bzw. für die Fahrgäste des ISTmobil? Und wie attraktiv ist das System noch, wenn sich derartige Lücken im Gebiet auftun?