Ein Dorfbus als Mobilitätslösung. Über die Anschaffung eines E-Busses für den Ortsteil Windhag.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 21. Oktober 2020 (02:48)

Die Anschaffung eines Elektrobusses für Windhag sorgte am Montag im Gemeinderat für Diskussionen. Dabei ging es nicht um die Sache selbst, sondern darum, wie das Projekt zustande kam. SPÖ und Liste FUFU warfen der WVP einen Alleingang vor und bemängelten ein fehlendes Konzept. Die Idee, den Ortsteilen ein Mobilitätsangebot via Elektrobussen zur Verfügung zu stellen, wurde von allen Fraktionen gutgeheißen.

Ursprünglich sollte das ISTmobil die öffentliche Anbindung von den Ortsteilen in die Innenstadt sicherstellen. Da dieses System nur im Gemeindeverbund funktioniert, manchen Kommunen aber zu teuer war, befindet es sich derzeit in der Warteschleife.

Hier weiter zuzuwarten wäre aber der falsche Weg. Es braucht Mobilitätslösungen für den ländlichen Raum. Das Öffi-Angebot ab Waidhofen ist prinzipiell gut. Was es braucht, sind attraktive Zubringer zu den Hauptverkehrsachsen. So bleibt zu hoffen, dass dieser erste Dorfbus gut angenommen wird, damit bald auch die anderen Ortsteile in den Genuss eines solchen kommen.