Eine Hand am Pokal

Erstellt am 16. März 2022 | 00:41
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Über die Cup-Niederlage des VCA Amstetten gegen Waldviertel.

Eigentlich war es für den vierfachen Cupsieger Amstetten, wie im Hollywood-Klassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Wie im Vorjahr gegen Aich/Dob war man der krasse Außenseiter. Ebenfalls wie im Cupfinale 2021 legten die Mostviertler einen fulminanten Start hin, hatten sogar die Chance auf eine Zwei-Satz-Führung, mussten sich aber am Ende geschlagen geben.

Dennoch ist dem VCA ein Lob auszusprechen. Die Umstände vor dem Finale waren suboptimal: Zum einen waren es Corona-bedingte Ausfälle, zum anderen Verletzungssorgen, die Sportdirektor Michael Henschke mit der Verpflichtung von Milutin Pavicevic, noch einmal zum Handeln zwangen.

Dass die Enttäuschung bei den VCA-Cracks nach dem Finale groß war, ist aber nachvollziehbar. Denn gefühlt hatte man schon eine Hand Richtung fünfmaligen Pokalsieg ausgestreckt.