Hält der kleine Radboom an?. Andreas Kössl über die Wichtigkeit des Schillerparktunnels und positive Nebeneffekte der Sperre.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 01. September 2014 (12:54)

Zweieinhalb Monate war der Schillerparktunnel gesperrt. Während dieser Zeit wurde der gesamte Verkehr über die Pocksteinerstraße und den Schulberg umgeleitet. Seit Freitagabend – noch rechtzeitig vor Schulbeginn – ist der Tunnel wieder befahrbar.

Zum Glück! Ohne Schillerparktunnel ginge es nicht mehr. Dass sich davor der gesamte Verkehr durch die Ybbsitzerstraße und den Graben bzw. durch die Pocksteinerstraße seinen Weg durch die Stadt bahnen musste, kann man sich heute schwerlich vorstellen. Wenn man daran denkt, welches Verkehrschaos die Tunnelschließung vor Schulschluss mit sich gebracht hat, ganz Waidhofen wäre am Montag wohl stillgestanden.

Doch die Tunnelschließung hatte auch positive Nebeneffekte. So konnte man in den letzten Monaten immer mehr Waidhofner erblicken, die ihre Wege plötzlich mit dem Rad erledigten. Es bleibt zu wünschen, dass dieser kleine Radboom anhält. Dazu muss die Stadt aber auch ihren Beitrag leisten. Mit dem für Montag (nach Redaktionsschluss) im Gemeinderat angedachten Grundsatzbeschluss für eine Radachse vom Hauptbahnhof in die Innenstadt ist man dabei auf dem richtigen Weg.